Insolvenzforderung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Insolvenzforderung - Infos und Rechtsberatung

Die Anmeldung der Insolvenzforderung zur Insolvenztabelle ist im eröffneten Insolvenzverfahren der einzig zulässige Weg der Geltendmachung einer Forderung gegen die insolvente Person oder das insolvente Unternehmen, §§ 87, 174 ff. InsO.

Die Exklusivität der Forderungsanmeldung gilt unabhängig davon, ob die Forderung tituliert ist oder nicht oder ob ggf. noch ein Rechtsstreit anhängig ist. Die Anmeldung hemmt die Verjährung, § 204 I Nr. 10 BGB, und zwar bis 6 Monate nach Beendigung des Insolvenzverfahrens. Sie hat (nach Insolvenzeröffnung) schriftlich beim Insolvenzverwalter zu erfolgen, der in aller Regel den bekannten Gläubigern hierfür ein eigenes Formular mit Informationsblatt zusenden wird. Die Verwendung des Formulars ist nicht obligatorisch, aber empfehlenswert. Dem Gläubiger obliegt es, Belege für Grund und Höhe jeder angemeldeten Einzelforderung beizufügen. Bei juristischen Fragen zum Thema Insolvenzforderung sollten Sie mit einem Rechtsanwalt mit Interessenschwerpunkt Insolvenzrecht sprechen.

Die Rechtsprobleme, die in diesem Bereich auftreten können, sind vielfältig. Hierbei helfen Ihnen die im Insolvenzrecht erfahrenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne.

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