Insolvenzgeldantrag

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Insolvenzgeldantrag - Infos und Rechtsberatung

Der Antrag auf Insolvenzgeld muss durch den Arbeitnehmer innerhalb der Frist des § 324 Absatz 3 SGB III (2 Monate) gestellt werden. Der Fristlauf beginnt an dem Tag nach dem Insolvenzereignis.

Sollte die Frist versäumt werden, erlischt der Anspruch. Wenn der Arbeitnehmer die Ausschlussfrist aus Gründen versäumt hat, die er nicht zu vertreten hat, beginnt eine Nachfrist von zwei Monaten zur Stellung des Antrags. Eine besondere Form ist nicht vorgeschrieben, was bedeutet, dass der Antrag auch telefonisch oder mündlich gestellt werden kann. Arbeitnehmer können auch einen Sammelantrag stellen. Für die schriftliche Antragstellung ist der amtliche Vordruck "Insg 1" zu benutzen. Diesen erhält man bei jeder Arbeitsagentur oder über das Internet.
Die Arbeitsagentur prüft diesen Antrag und entscheidet dann durch schriftlichen Bescheid. Gegen diesen Bescheid kann Widerspruch erhoben werden. Gegen den ablehnenden Widerspruchsbescheid kann Klage beim Sozialgericht eingereicht werden.

Bei Fragen zum Thema "Insolvenzrecht" helfen Ihnen die erfahrenen Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline sehr gern. Bitte halten Sie alle Unterlagen bei einem Anruf bereit!

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