Insolvenzarten

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Insolvenzarten - Infos und Rechtsberatung

Grob unterscheidet man die Regelinsolvenz von der Insolvenz über Verbraucher und Kleinunternehmer.

Ein Insolvenzverfahren wird nur dann eröffnet, wenn ein Insolvenzgrund vorliegt, § 16 InsO. Ist der Schuldner eine juristische Person (z. B. GmbH & Co. KG) oder ein nicht rechtsfähiger Verein, kommt Überschuldung als weiterer Insolvenzgrund hinzu. Dann wird ein Regelinsolvenzverfahren eröffnet. Wer bei Insolvenzantragstellung keine selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit ausübt und dies auch früher nie getan hat, ist insolvenzrechtlich "Verbraucher" (§ 304 InsO:). Frühere Selbstständige werden dem Verbraucherinsolvenzverfahren zugeordnet, wenn ihre Vermögensverhältnisse überschaubar sind, was wiederum unterstellt wird, wenn die Zahl der Gläubiger unter 20 liegt und keine Verbindlichkeiten aus Arbeitsverhältnissen bestehen. Ferner gibt es noch die Eigenverwaltung und das Nachlassinsolvenzverfahren.

Bei juristischen Fragen zum Thema Insolvenzrecht sollten Sie mit einem Rechtsanwalt mit Interessenschwerpunkt Insolvenzrecht sprechen. Die Rechtsprobleme, die in diesem Bereich auftreten können, sind vielfältig.

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