Ausfallgeld

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Ausfallgeld - Infos und Rechtsberatung

Der Arbeitnehmer hat in einem Fall der Insolvenz des Arbeitgebers Anspruch auf Insolvenzgeld nach § 183 ff SGB III.

Voraussetzung dafür ist, dass der Arbeitnehmer im Inland beim Arbeitgeber beschäftigt ist. Insolvenzgeld wird nur als Ersatz für ausstehendes Arbeitsgeld und für den Zeitraum von längstens drei Monaten gezahlt. Vom Insolvenzgeld umfasst sind alle Ansprüche auf Bezüge aus dem Arbeitsverhältnis (Urlaubsentgelt, Gratifikationen, vermögenswirksame Leistungen, etc.). Vom Sozialamt werden auch die Sozialabgaben getragen (§ 208 SGB III). Der Arbeitnehmer muss den Antrag innerhalb der Frist des § 324 SGB III stellen. Diese Frist ist eine Ausschlussfrist. Das Insolvenzgeld wird von der Arbeitsagentur, in deren Bezirk die Lohnabrechnungsstelle des Arbeiters liegt, ausgezahlt. Hier ist auch der Antrag zu stellen (§ 327 SGB III).

Fragen zu allen rechtlichen Belangen, die sich im Zusammenhang mit dem Thema Ausfallgeld / Insolvenzgeld ergeben können, beantworten Ihnen gerne die Kooperationsanwältinnen/-anwälte der Deutschen Anwaltshotline.

Online-Rechtsberatung vom Anwalt

Kostenlos anfragen

Ablauf und Preise


Telefonanwalt werden

Werden Sie Kooperationsanwalt der Deutschen Anwaltshotline AG:

  • Krisensicherer Umsatz
  • Rechtsberatung per Telefon
  • Homeoffice

Coronavirus: Die wichtigsten Informationen

Sie haben rechtliche Fragen zur Corona-Pandemie? Hier finden Sie stets aktualisierte Informationen auf einen Blick.

Online Rechtsberatung

Rechtsrat schwarz auf weiß. Handfester Rechtsrat per E-Mail.