Absonderungsrecht

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Absonderungsrecht - Infos und Rechtsberatung

Der Begriff des Absonderungsrechts wird vor allem im Insolvenzrecht gebraucht.

Im Insolvenzrecht müssen die Gläubiger ihre Forderung zur Tabelle anmelden. Alle Gläubiger werden gleich befriedigt. Einzelne Gläubiger sind jedoch besonders berechtigt, die Insolvenzordnung spricht von Aus- bzw. Absonderungsberechtigung. Die absonderungsberechtigten Gläubiger haben ein Recht auf einen konkreten Vermögensgegenstand aus der Insolvenzmasse. Der Nachweis an dem speziellen Verwertungsrecht muss durch den Gläubiger nachgewiesen werden (§§ 49 ff. InsO). Als Absonderungsrechte kommen vor allem Grundschulden und Hypotheken in Betracht, wie auch Pfandgläubiger (z. Bsp.: Vermieter, Verpächter). In § 51 InsO werden noch alle übrigen Absonderungsberechtigten genannt. Hier ist insbesondere die öffentliche Hand zu erwähnen. Insbesondere dem Fiskus wird ein Absonderungsrecht an zoll- und steuerpflichtigen Waren gewährt.

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