Teilungsgenehmigung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Eine Teilungsgenehmigung wird benötigt, wenn ein Bauherr im Zusammenhang mit seinem Bauvorhaben sein Grundstück oder seine Immobilie teilen möchte. Hierzu benötigte er nach § 19 Baugesetzbuch eine Genehmigung, die so genannte Teilungsgenehmigung. Der Bauherr muss gegenüber dem Grundbuchamt den anzuzeigenden Grundstücksteile genau angeben, um daher den abzutrennenden Teil der Immobilien genau zu bezeichnen. Insbesondere im Land Nordrhein-Westfalen ist nach § 8 Bauordnung NRW eine Teilungsgenehmigung notwendig. In der Regel wird diese durch einen Architekten beantragt. Hierzu muss bei Eigentumswohnungen dargestellt werden, dass die Wohnung in sich abgeschlossen ist. Bei Wohnungseigentum müssten darüber hinaus Gemeinschaftsflächen festgelegt werden. Am Ende erhält der Bauherr eine Abgeschlossenheitsbescheinigung. Unter Vorlage der Abgeschlossenheitsbescheinigung, den aktuellen Bauplänen und einem Lageplan kann ein Notar beauftragt werden, eine notarielle Teilungserklärung zu fertigen, ins Grundbuch eingetragen wird. Mit Eintragung der Teilung Erklärung ist die Immobilie in Eigentumswohnungen aufgeteilt. In der Teilungserklärung sind daher alle wesentlichen Eigenschaften der Immobilie beschrieben, bis hin zur Nutzung der Immobilie durch die einzelnen Eigentümer.

Viele Rechtsfragen bezüglich der Wohnungseigentümergemeinschaft können daher durch einen Anwalt nur anhand der Teilungserklärung beantwortet werden. Ein Anwalt kann in der Regel auch schnell prüfen, ob einzelne Klauseln der Teilungserklärung nichtig sind. Halten Sie für ein klärendes Gespräch mit unseren Kooperationsanwälten aus dem Immoblilienrecht wenn bereits vorhanden die Teilungserklärung bereit.


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