Hauseigentümerwechsel

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Hauseigentümerwechsel - Infos und Rechtsberatung

HAUSEIGENTÜMERWECHSEL ist die laienhafte Umschreibung für den Übergang des Eigentumsrechtes an einem Gebäude vom ursprünglich Berechtigten auf einen neuen Berechtigten.

Der Hauseigentümerwechsel folgt generell dem Wechsel des Grundstückseigentümers, weil das auf dem Grundstück errichtete Gebäude als wesentlicher Bestandteil mit dem Eigentum am Grundstück automatisch übergeht. Nach § 311 b Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) muss ein Vertrag, durch den sich jemand verpflichtet, das Eigentum an einem Grundstück zu übertragen oder zu erwerben, notariell beurkundet werden.
Rechtsgeschäftlich erfolgt der HAUSEIGENTÜMERWECHSEL gemäß §§ 873, 925 BGB, sofern die dingliche Einigung zwischen Veräußerer und Erwerber (sog. Auflassung), die Berechtigung zur Eigentumsübertragung (sonst nur gutgläubiger Erwerb möglich) und die Eintragung in das Grundbuch (vgl. Grundbuchordnung) gegeben sind. Der HAUSEIGENTÜMERWECHSEL kann aber auch z.B. kraft Hoheitsaktes oder gesetzlicher Rechtsnachfolge eintreten, also etwa im Wege der Versteigerung oder der Erbfolge. Im Mietrecht ist von großer praktischer Bedeutung, dass der HAUSEIGENTÜMERWECHSEL als solcher nicht zur Aufhebung des Mietvertrages führt, sondern vielmehr der Erwerber lediglich an die Stelle des ursprünglichen Vermieters in den Vertrag eintritt (§ 566 BGB). Diese als ?Kauf bricht nicht Miete? geltende Regelung dient dem Schutz des Mieters und Pächters (BGHZ 141, 239).

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