Grundstücksübertragung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Grundstücksübertragung - Infos und Rechtsberatung

Eine Grundstücksübertragung ist, wenn man alle Rechte an einem Grundstück an eine andere Person übergibt.

Die Veräußerung von Grundstücken ist umsatzsteuerfrei. Dagegen nimmt der Bundesfinanzhof folgende Zusatzleistungen in die Umsatzsteuerpflicht: bauvorbereitende Dienste (z.B. Architektenleistungen bezüglich der Baugenehmigung und Rohbauerstellung), die der Veräußere eines unbebauten Grundstücks dem Erwerber entgeltlich überträgt, ohne das Gebäude selbst zu erstellen.

Für die Grundstücksübertragung ist zum Einem die Auflassung, d.h., die dingliche Einigung über den Eigentumsübergang nötig als auch die Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch. Die Einigung muss nach § 925 BGB bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Vertragsparteien beim Notar erklärt werden. Im Normalfall wird die Auflassung gleichzeitig mit dem Kaufvertrag getätigt.

Die Eintragung ins Grundbuch ist ein Realakt und erfolgt in der Regel, wenn der Käufer den Kaufpreis gezahlt hat.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!


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