Grundstückskaufvertrag

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Grundstückskaufvertrag - Infos und Rechtsberatung

Bei einem Grundstückskaufvertrag handelt es sich um den schuldrechtlichen Vertrag über den Kauf eines bebauten oder unbebauten Grundstücks.

Wegen der besonderen Tragweite, den solch ein Kaufvertrag in der Regel für die Vertragsparteien hat, sieht das Gesetz bei Abschluss dieses Vertrages eine besondere Form vor, und zwar die notarielle Beurkundung. Dies ergibt sich aus § 311 b BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Ein bloß mündlicher oder schriftlicher Vertrag ist also unwirksam. Der Widerruf eines Grundstückskaufvertrages ist nicht möglich. Der Rücktritt setzt die Vereinbarung einer Rücktrittsmöglichkeit voraus. Davon abgesehen können die Vertragsparteien nur bei erheblichen Pflichtverletzungen des anderen Vertragspartners zurücktreten. Hier ist jedoch fachlicher Rat geboten. Beim Vertragsabschluss ergeben sich häufig rechtliche Probleme im Zusammenhang mit der Finanzierung, der Gestaltung des Grundstückskaufvertrags in Bezug auf Sachmängelhaftung (Gewährleistung), Erschließungskosten und der Kosten eines Maklers.

Bei gebrauchten Immobilien ist die Vereinbarung eines Sachmängelhaftungssauschlusses üblich. Bei Fragen stehen Ihnen unsere Anwältinnen und Anwälte gerne zur Verfügung.


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