Grundschuldeintragung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Grundschuldeintragung - Infos und Rechtsberatung

Unter der Grundschuld versteht man die Belastung eines Grundstücks in der Weise, dass an denjenigen, zu dessen Gunsten die Belastung erfolgt, eine bestimmte Geldsumme aus dem Grundstück zu zahlen ist (§ 1191 Abs. 1 BGB - Bürgerliches Gesetzbuch). Wegen des im deutschen Recht geltenden Publizitätsgrundsatzes sind die Eigentumsverhältnisse sowie etwaige mit dem Grundstück verbundene Rechte und auf ihm liegende Lasten (z.B. die Grundschuld) im Grundbuch zu erfassen. Jede Veränderung der dinglichen Rechtslage ist daher in das Grundbuch einzutragen (§ 873 BGB).

Vor der Eintragung in das Grundbuch sind die Beteiligten (z.B. Eigentümer und Kreditinstitut) an eine dingliche Einigung nur gebunden, wenn die Erklärungen notariell beurkundet oder vor dem Grundbuchamt abgegeben bzw. bei diesen eingereicht sind oder wenn der Berechtigte dem anderen Teil eine den Vorschriften der Grundbuchordnung entsprechende Eintragungsbewilligung ausgehändigt hat (§ 873 Abs. 2 BGB).

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