Grundbucheintrag

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Das Grundbuch stellt ein amtliches öffentliches Verzeichnis von Grundstücken dar, in dem die Eigentumsverhältnisse sowie etwaige mit dem Grundstück verbundene Rechte (z. B. Nießbrauch) und auf ihm liegende Lasten (z.B. Grundpfandrechte wie Hypothek oder Grundschuld) erfasst werden.

Änderungen in der diesbezüglichen tatsächlichen Rechtslage müssen unverzüglich eingetragen werden. Als Grundbucheinträge kommen zum Beispiel die Übertragung des Eigentums an einem Grundstück, die Belastung eines Grundstücks mit einem Recht sowie die Übertragung oder Belastung eines solchen Rechts in Betracht. Bevor die Eintragung in das Grundbuch erfolgt ist, sind die Beteiligten (z.B. Käufer und Verkäufer) an eine dingliche Einigung (z.B. für Eigentumsübertragung) nur gebunden, wenn die Erklärungen notariell beurkundet oder vor dem Grundbuchamt abgegeben bzw. bei diesen eingereicht sind oder wenn der Berechtigte dem anderen Teil eine den Vorschriften der Grundbuchordnung entsprechende Eintragungsbewilligung ausgehändigt hat (§ 873 BGB - Bürgerliches Gesetzbuch). Der Grundbucheintrag genießt öffentlichen Glauben, d.h., das, was im Grundbuch steht, wird als wahr unterstellt. Etwas anderes gilt nur dann, wenn ein Widerspruch gegen die Richtigkeit eingetragen ist, oder die Unrichtigkeit bekannt ist (§ 892 BGB). Probleme in diesem Bereich sind individuell.

Gut zu wissen: Denkmalschutz kann nicht im Grundbuch eingetragen werden!

Die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline stehen Ihnen hierzu gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung!


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