Grundbuch

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Das Grundbuch hat zentrale Bedeutung für den Grundstückskauf, da die darin enthaltenen Eintragungen als richtig und vollständig gelten (§ 892 BGB). Fehlerhafte Eintragungen lassen sich, mit notfalls durch Klage erzwingbarer Zustimmung des Eingetragenen, berichtigen.

In das Grundbuch kann neben den eingetragenen Eigentümern, Hypothekengläubigern, Notaren und öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren jeder einsehen, der ein berechtigtes Interesse dazu hat.
Nur das Interesse am Kauf eines Grundstücks stellt allerdings noch kein berechtigtes Interesse zur Einsichtnahme des Grundbuches dar.

Der Aufbau des Grundbuchs ist geregelt in §§ 4 ff der Grundbuchverfügung (GBV). Die Vorschriften für das Grundbuchverfahren befinden sich in der Grundbuchordnung (GBO).
Das Grundbuch besteht aus fünf Teilen, der Aufschrift (Name des Amtsgerichts als zuständiges Grundbuchamt), dem Bestandsverzeichnis (Register) sowie drei Abteilungen. In Abteilung eins sind die jeweiligen Eigentümer verzeichnet, Abteilung zwei enthält alle Belastungen, die nicht in Abteilung drei aufgeführt sind, und Abteilung drei verzeichnet die Grundpfandrechte.

Fragen zum Grundbuch beantworten Ihnen telefonisch die in der Deutschen Anwaltshotline tätigen Rechtsanwälte.

 

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