Baumbepflanzung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Baumbepflanzung - Infos und Rechtsberatung

Die Baumbepflanzung ist in den Nachbarrechtsgesetzen der Bundesländer geregelt. Daneben gibt es dazu Regelungen in einzelnen Ortssatzungen, die sich mit Einzelfragen, wie zum Beispiel der Ausgestaltung der Vorgärten, befassen. Die Regelungen sollen insgesamt die Erhaltung eines örtlich einheitlichen Gesamtbildes in der Gemeinde sichern und haben darüber hinaus nachbarschützenden Charakter, soweit es darum geht, Beschädigungen durch Überwuchs von Ästen zu verhindern und eine ausreichende Lichtzufuhr zu gewährleisten.

Wenngleich eine bundeseinheitliche Regelung nicht vorliegt, lassen sich die der Baumbepflanzung zugrunde liegen Grundsätze am Beispiel des nordrhein-westfälischen Nachbarrechtsgesetzes erläutern. Danach ist bei stark wachsenden Bäumen ein Grenzabstand zum Nachbargrundstück von vier Metern, ansonsten von zwei Metern einzuhalten. Bei der Heckenbepflanzung ist ein Abstand von 0,5 bis 1,0 Metern - abhängig von der Höhe der Hecke - erforderlich, wobei gegebenenfalls eine Pflicht zum regelmäßigen Rückschnitt besteht. Bäume, die älter als sechs Jahre sind, haben unabhängig von ihrer Höhe und ihrem Standort Bestandsschutz mit der Folge, dass eine Beseitigung vom Nachbarn nicht mehr verlangt werden kann.

Falls Sie im Hinblick auf die Baumbepflanzung Frage haben, helfen Ihnen unsere Kooperationsanwälte gerne weiter. Erläutern Sie dabei bitte die Art und Weise der Bepflanzung und teilen Sie den Standort mit.

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