Erbpachtgrundstück

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Erbpachtgrundstück: Das sollten Sie wissen

Die Erbpacht gibt es in Deutschland nicht mehr. Der Begriff Erbpacht wird heute jedoch umgangssprachlich für das Erbbaurecht an Baugrundstücken verwendet. Das Erbbaurecht ist ein dingliches Recht, welches dem Inhaber dieses Rechts die Befugnis gibt, auf einem fremden Grundstück ein Bauwerk zu errichten.

Wie lange gilt das Erbbaurecht?

Das Erbbaurecht wird üblicherweise für 99 Jahre bestellt. Dementsprechend kann der Erbbauberechtigte ein Haus auf einem fremden Grundstück errichten oder erwerben und bezahlt an den Grundstückseigentümer einen jährlichen Erbbauzins für eine vertragliche Laufzeit von zumeist 99 Jahren.

Brauche ich bei der Erbpacht einen Notar?

Wie beim Grundstückskauf muss auch der Erbbaurechtsvertrag vom Notar beurkundet werden. Das Erbbaurecht wird sodann im Grundbuch eingetragen. Für das Erbbaurecht wird zusätzlich zum Grundbuchblatt für das Grundstück noch ein eigenes Erbbaugrundbuch angelegt. Das Erbbaurecht kann vom Erbbaurechtsinhaber sowohl veräußert als auch vererbt werden. Endet das Erbbaurecht, fällt das Haus gegen Zahlung einer Entschädigung an den Grundstückseigentümer zurück oder der Erbbaurechtsvertrag wird verlängert.

Erbpacht: Beratung durch einen Anwalt

Über die Vor- und Nachteile eines Erbbauvertrages informieren Sie die Experten der Deutschen Anwaltshotline gerne per Telefon oder E-Mail.


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