Auflassungsvormerkung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Auflassungsvormerkung - Infos und Rechtsberatung

Die Vormerkung ist in § 883 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt. Mit der Auflassungsvormerkung wird der Anspruch auf Übertragung des Eigentums an einem Grundstück gesichert. Die Vormerkung wird ins Grundbuch eingetragen und sichert für das später eingetragene, von ihr angekündigte Recht den Rang im Grundbuch, § 883 III BGB. Sie dient also dem Schutz des Erwerbers.

Eine Verfügung, die nach der Eintragung der Vormerkung über das Grundstück oder das Recht getroffen wird, ist insoweit unwirksam, als sie den Anspruch vereiteln oder beeinträchtigen würde, § 883 II, Satz 1 BGB. Die Vormerkung soll demnach verhindern, dass der Veräußerer die Immobilie ein weiteres Mal verkauft. Die Vormerkung sichert den Rang hinsichtlich des geschützten Rechts. Sie bewirkt jedoch keine Grundbuchsperre, sondern nur eine relative Verfügungsbeschränkung zu Gunsten des Berechtigten.

Näheres zu dem Thema Auflassungsvormerkung erfahren Sie von den Anwältinnen und Anwälten der Deutschen Anwaltshotline per Telefon- oder E-Mailberatung.


Einen Anwalt fragen  

Immobilienrecht: Persönliche Rechtsberatung vom Anwalt

  • Einfach und verständlich
  • Ohne Termin
  • Rechtssicher
*1,99€/Min inkl. USt. aus dem Festnetz. Höhere Kosten aus dem Mobilfunk.

Diese Anwälte beraten Sie gerne