Firmierung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Firmierung - Infos und Rechtsberatung

Die Firmierung oder Firma eines Kaufmanns ist der Name, unter dem er seine Geschäfte betreibt, unterschreibt, klagt und verklagt werden kann. Die Firma ist nicht das Unternehmen oder der Betrieb selbst, auch wenn dies umgangssprachlich meist so verwandt wird.

Zur Firmenführung berechtigt und verpflichtet sind alle Handelsgesellschaften, da sie die Kaufmannseigenschaft besitzen; OHK, KG, GmbH & Co. KG, EWIV,AG, KG aA, UG (haftungsbeschränkt) und GmbH. Auch Nichtkaufleute können im Rechtsverkehr einen Namen (Geschäftsbezeichnung) verwenden, Kaufleute neben der Firma. Der Name kann u.a aus den Namen der Gesellschafter gebildet werden, er kann Zusätze, die den Geschäftsbetrieb beschreiben, beinhalten, Sach- und Phantasiebezeichnungen (Hotel zum Ochsen, Kino Roxy) oder Rechtsformzusätze. Zulässig ist auch ein verkürzter Gesamtname. Die Firmierung setzt sich aus mehreren Teilen zusammen, einer Personen-, Sach oder Phantasiebezeichnung, dem Rechtsformzusatz und etwaigen weiteren Zusätzen. Die Firma soll den Inhaber des Unternehmens individualisieren und den Rechtsverkehr vor Täuschungen schützen. Der Wahlfreiheit bei der Firmierung sind Grenzen gesetzt:  Gemäß dem Grundsatz der Firmenwahrheit darf die Firma nicht irreführend sein und es besteht die Pflicht, der Firma einen Rechtsformzusatz beizufügen.

Konkrete rechtliche Fragen zur Firmierung beantworten Ihnen unsere Anwälte aus dem jeweils in Betracht kommenden Rechtsgebiet.

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