Mindestbehalt

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Mindestbehalt - Infos und Rechtsberatung

Der Mindestbehalt ist ein Begriff im Unterhaltsrecht. Meist wird der Begriff " Selbstbehalt" verwendet.

Entsprechend den unterhaltsrechtlichen Leitlinien wird zwischen dem notwendigen und dem angemessenen Selsbtbehalt des Unterhaltspflichtigen unterschieden. Der Selbstbehalt und umfasst den monatlichen Geldbetrag, der das Existenzminimum des Unterhaltspflichtigen gegenüber dem Unterhaltsberechtigten sichert. Dieser Mindestbetrag muss dem Unterhaltsverpflichteten unbedingt zur Bestreitung seines eigenen Lebensunterhaltes verbleiben. Er umfasst den gesamten Lebensbedarf des Unterhaltspflichtigen einschließlich Miete, Ausgaben für Kleidung und Versicherungen. Der Mindestbehalt wird in regelmäßigen Abständen von mehreren Jahren der Inflation und den wirtschaftlichen Verhältnissen angepasst und in der sogenannten Düsseldorfer Tabelle veröffentlicht. Der Mindestbehalt wurde zuletzt zum 1.1.2013 angepasst. Die Höhe des Mindestbehaltes richtet sich danach, ob der Unterhaltsverpflichtete berufstätig ist und wem gegenüber er Unterhalt schuldet. Er beträgt z.B. für Berufstätige gegenüber minderjährigen und privilegiert volljährigen Kindern bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres zur Zeit  1000 Euro und für Nichterwerbstätige 800 Euro. Gegenüber volljährigen Kindern beträgt er 1200 Euro. Der Mindestbehalt gegenüber dem getrenntlebenden oder geschiedenen Ehegatten und gegenüber den eigenen Eltern liegt im Einzelfall erheblich höher.

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