bereinigtes Nettoeinkommen

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

bereinigtes Nettoeinkommen - Infos und Rechtsberatung

Im Unterhaltsrecht bezeichnet der Begriff des so genannten bereinigten Nettoeinkommen dasjenige Einkommen des Unterhaltspflichtigen, das nach Abzug von berufsbedingten Aufwendungen, Vorsorgeaufwendungen, vorrangigen Unterhaltsverpflichtungen und sonstigen (legitimen) Verbindlichkeiten für den Unterhalt eines Berechtigten einzusetzen ist.

Berufsbedingte Aufwendungen wie Fahrtkosten, Berufskleidung, Literatur u. a. sind meist in der Form zu berücksichtigen, wie sie auch steuerlich geltend gemacht werden können. Nach der Düsseldorfer Tabelle erfolgt bei Anhaltspunkten für berufsbedingte Ausgaben ein pauschalierter Abzug in Höhe von 5%. Soll eine Anrechnung höher ausfallen, müssen die Ausgaben konkret dargelegt und nachgewiesen werden.

Unter Vorsorgeaufwendungen fallen die Kosten einer privaten oder zusätzlichen Krankenversicherung, Unfallversicherung, Lebensversicherung oder zusätzlicher Altersvorsorge Diese Aufwendungen müssen allerdings im angemessenen Verhältnis zum Einkommen stehen.

Inwieweit Verbindlichkeiten und Schulden zu berücksichtigen sind, ist abhängig vom Zweck der Verbindlichkeit, der nutznießenden Person und vor allem der Höhe der monatlichen Zahlungen.

Hierzu kann Ihnen ein Anwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt Familienrecht innerhalb weniger Minuten weitere Auskunft erteilen. Bitte halten Sie notwendige Daten und Unterlagen betreffend Ihr Einkommen und Ihre Ausgaben zu dem Telefonat bereit.


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