Sorgerechtsstreit

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Sorgerechtsstreit - Infos und Rechtsberatung

In einem Sorgerechtsstreit wird vor dem Familiengericht das Sorgerecht für ein minderjähriges Kind verhandelt und entschieden.

Unter dem Sorgerecht versteht man die Pflicht und das Recht der Eltern, für das minderjährige Kind zu sorgen. Es umfasst die Personen- und Vermögenssorge (§ 1626 BGB  Bürgerliches Gesetzbuch). Die Personensorge beinhaltet Entscheidungen in schulischen, religiösen und medizinischen Angelegenheiten sowie Bestimmungen über den Aufenthalt.  Der Sorgerechtsstreit kann im Verbund mit dem Ehescheidungsverfahren geführt werden. Von Amts wegen entscheidet der Familienrichter nicht mehr anläßlich der Ehescheidung über das Sorgerecht. Hierzu ist grundsätzlich ein Antrag eines Elternteils erforderlich. Der Sorgerechtsstreit kann aber auch unabhängig von einem Ehescheidungsverfahren als isolierter Sorgerechtsstreit geführt werden. Die von Amts wegen eingeleiteten Sorgerechtsverfahren sind auf den Fall der Kindeswohlgefährdung (§ 1666 BGB) beschränkt. Zum Schutz des Kindes trifft das Familiengericht Maßnahmen bei mißbräuchlicher Ausübung der elterlichen Sorge, Vernachlässigung, unverschuldetem Versagen der Eltern usw.

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