Zugewinngemeinschaft

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Zugewinngemeinschaft - Infos und Rechtsberatung

Im Familienrecht gibt es drei Formen der Ehegemeinschaft, die Gütergemeinschaft, die Gütertrennung und die Zugewinngemeinschaft.

Sofern keine ausdrückliche Regelung getroffen wurde, gilt die Zugewinngemeinschaft automatisch. Bei der Zugewinngemeinschaft handelt es sich um eine Gemeinschaft der Gütertrennung per Gesetz. Dies bedeutet, dass jeder Ehegatte Eigentümer seines Vermögens, sowohl seines Anfangsvermögens und auch des Vermögens, welches er während der Ehe erwirtschaftet hat bleibt. Grundsätzlich hat der Ehegatte eine Schlüsselgewalt über das Vermögen der Ehegemeinschaft. Gemäß § 1357 Abs. 1 BGB ist jeder Ehegatte berechtigt, Geschäfte zur angemessenen Deckung des Lebensbedarfs der Familie mit Wirkung auch für den anderen Ehegatten zu besorgen. Durch solche Geschäfte werden beide Ehegatten berechtigt und verpflichtet, es sei denn, dass sich aus den Umständen etwas anderes ergibt. Diese Schlüsselgewalt ist jedoch nicht uneinschränkbar. Das Gesetz sieht Schranken die geregelt sind in den §§ 1364-1666 BGB). Insbesondere darf der eine Ehegatte nicht ohne Einwilligung des anderen über dessen Vermögen als ganzes verfügen.

Gut zu wissen: Gesetzliche Erbfolge bei einer Zugewinngemeinschaft

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