Nachlassverzeichnis

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Nachlassverzeichnis - Infos und Rechtsberatung

Das Nachlassverzeichnis ist eine geordnete Zusammenstellung des Aktivvermögens (z.B. Immobilien, Guthaben auf Konten, Aktien, Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen) und des Passivvermögens (z.B. Darlehnsschulden, Hypotheken, Lieferantenforderungen, Unterhaltsschulden) des Erblassers zum Todestag.

Es ist in verschiedenen Vorschriften geregelt: Für die Erbengemeinschaft in § 2038 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), bei der Vorerbschaft in § 2121 BGB und zur Bestimmung des Pflichtteils in § 2314 BGB. Es kann vom Erbschaftsbesitzer, Erben oder Miterben erstellt werden. Ein Pflichtteilsberechtigter kann zur Berechnung seines Pflichtteilsanspruchs vom Erben die Vorlage eines Nachlassverzeichnisses fordern. Das Nachlassverzeichnis dient der Berechnung von Ansprüchen der Miterben untereinander, der Erbauseinandersetzung, der Berechnung von Gerichtskosten für den Erbschein und der Sicherung der Ansprüche des Nacherben. Beim Inventar gem. §§ 2001 ff BGB handelt es sich um ein unter Hinzuziehung einer Behörde oder eines Notars aufgenommenes amtliches Verzeichnis aller Nachlassgegenstände und Nachlassverbindlichkeiten. Die Erstellung des Inventars, hat den Zweck, die Haftung des Erben, die gesetzlich unbeschränkt ist, auf den Nachlass zu beschränken.

Fragen zum Nachlassverzeichnis beantworten die im Erbrecht tätigen Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.


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