Nachlassverbindlichkeiten

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Nachlassverbindlichkeiten - Infos und Rechtsberatung

Der Begriff der Nachlassverbindlichkeit ist in den §§ 1967-1969 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) geregelt.

Nachlassverbindlichkeiten sind sämtliche, vom Erblasser herrührenden Schulden (Erblasserschulden) und alle, den Erblasser treffenden sonstigen Verbindlichkeiten z.B. aus Geschäftsschulden, Unterhaltsverpflichtungen, Ansprüche aus Versorgungsausgleich, Steuerschulden, Betreuungskosten, Darlehnsschulden. Zu den Nachlassverbindlichkeiten gehören auch die Erbfallschulden, d.h. die Schulden, die aus Anlass des Erbfalls entstehen, z.B. die Kosten der Bestattung, Pflichtteilsansprüche, Pflichtteilsergänzungsansprüche, Vermächtnisansprüche, Testamentsvollstreckung, Gerichtskosten und ähnliches. Weiterhin gehören zu den Nachlassverbindlichkeiten die Nachlasserbenschulden. Dabei handelt es sich um Schulden, die der Erbe aus Anlass der Verwaltung des Erbes eingeht. Grundsätzlich haftet der Erbe für alle Nachlassverbindlichkeiten sowohl mit dem ererbten Vermögen als auch mit seinem eigenen Vermögen, sobald er die Erbschaft annimmt oder die Ausschlagung versäumt hat. Er kann seine Haftung unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen beschränken, haftet jedoch unbeschränkt, wenn er sein Beschränkungsrecht verloren hat.

Fragen zu Nachlassverbindlichkeiten beantworten die im Erbrecht tätigen Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.

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