Nachlasspfleger

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Nachlasspfleger: Aufgaben und Pflichten

Aufgabe des Nachlasspflegers ist die Verwaltung des Nachlasses für einen feststehenden, aber noch unbekannten bzw. noch nicht genau bekannten Erben.

Was tut ein Nachlasspfleger?

Die Nachlasspflegschaft ist in §§ 1960-1962 des bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt. Zuständig für die Anordnung einer Nachlasspflegschaft ist das Nachlassgericht des Amtsgerichts am letzten Wohnort des Erblassers. In der Regel gehören die Erbenermittlung und die Sicherung des Vermögens zu den Pflichten des Nachlasspflegers. Auf Antrag eines Gläubigers des Erblasser wird ein Nachlasspfleger bestellt, wenn ein Anspruch, der sich gegen den Nachlass richtet, gerichtlich durchgesetzt werden soll. Eine Beschränkung der Nachlasspflegschaft auf einzelne Aufgaben ist möglich und zulässig.

Nachlasspfleger bei einer Erbengemeinschaft

Besteht eine Erbengemeinschaft, hat die Einsetzung eines Nachlasspflegers für einen unbekannten Erben als Mitglied der Erbengemeinschaft zur Folge, dass alle Verfügungen auch von der Zustimmung des Nachlasspflegers und der Genehmigung durch das Nachlassgericht abhängig sind. Dieses Verfahren kann erhebliche Zeit in Anspruch nehmen. Die Vergütung des Nachlasspflegers wird aus dem von ihm verwalteten Erbteil bezahlt.

Wer bezahlt den Nachlasspfleger?

Diese Frage ist vom Einzelfall abhängig. Die selbstständigen Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline stehen Ihnen am Telefon oder per E-Mail mit Rat und Tat zur Seite.


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