Grundstücksschenkung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Grundstücksschenkung - Infos und Rechtsberatung

Bei der Schenkung eines Grundstückes fällt Schenkungssteuer an. Die Schenkungssteuer ist genauso hoch wie die Erbschaftssteuer, weshalb sich durch eine vorzeitige Schenkung an die Erben der Anfall von Steuern meist nur unter gleichzeitiger Vereinbarung von Nießbrauch sparen lässt.

Mit der Einführung des neuen Erbschaftssteuerrechts spielt die Vereinbarung vom Nießbrauch eine große Rolle. Vererbte oder verschenkte Häuser oder Wohnungen werden zunächst nach ihrem tatsächlichen Verkehrswert bewertet. Übernimmt der Beschenkte oder Erbe hierbei gleichzeitig Schulden, werden diese vom Schenkungs- oder Erbschaftssteuerwert abgezogen. Gleiches gilt auch für Nießbrauchs- und andere Nutzungsrechte, auch dann, wenn diese zwischen Familienangehörigen vereinbart werden.

Im Sinne einer strategischen Steuerplanung stellt der Nießbrauch eine interessante Variante dar, Erbschaft- und Schenkungssteuer zu reduzieren oder zu vermeiden, ohne sich selbst aller Rechte begeben zu müssen. Denn der künftige Erblasser überträgt seinem Nachfolger zwar das Eigentum an dem jeweiligen Vermögenswert, behält sich aber dessen Nutzung auf lebenslange Dauer vor. Auch Einkünfte aus Vermietung bleiben somit in seiner Hand.

Da die Ermittlung des Nießbrauchswertes und die steuerlich günstige Gestaltung der Grundstücksschenkung komplex ist, lassen Sie sich am besten durch einen Rechtsanwalt/Rechtsanwältin der Deutschen Anwaltshotline beraten.

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