Erbauseinandersetzung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Erbauseinandersetzung: Anwalt hilft bei Erbstreit

Die Erbauseinandersetzung ist in §§ 2042 ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt.

Nach § 2042 I BGB kann ein Miterbe grundsätzlich jederzeit die Auseinandersetzung verlangen, wenn sich keine Besonderheiten aus §§ 2043-2045 BGB ergeben. Die Durchführung der Auseinandersetzung erfolgt z.B. durch Auseinandersetzungsvertrag zwischen den einzelnen Miterben oder durch den Testamentsvollstrecker, durch die Vermittlung staatlicher Stellen oder im Wege der Auseinandersetzungsklage durch das Prozessgericht. Jedoch können die Parteien die Angelegenheit zur Auseinandersetzung auch einem Schiedsrichter übertragen. Im letzteren Fall beschränkt sich die gerichtliche Überprüfung auf die Einhaltung der für das Schiedsgericht geltenden Verfahrensvorschriften. Die Auseinandersetzung kann bereits durch den Erblasser festgelegt werden (z.B. wenn diese durch einen Schiedsrichter erfolgen soll). Sie erfolgt in der Regel durch schuldrechtliche Verträge zwischen den einzelnen Miterben. Hierdurch wird die bestehende Gemeinschaft aufgehoben. Diese Verträge sind grundsätzlich formlos möglich. Dies gilt aber etwa dann nicht, wenn zum Nachlass Grundstücke gehören. Hier ist die notarielle Form erforderlich.

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