Witwengeld

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Witwengeld - Infos und Rechtsberatung

Der Begriff des Witwengeldes kommt aus der Beamtenversorgung. Voraussetzung für seinen Bezug ist, dass der Ehegatte Beamter auf Lebenszeit und mindestens fünf Jahre als Beamter im aktiven Dienst beschäftigt war oder die Ehe nach dem Eintritt in den Ruhestand geschlossen wurde und der Ehegatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht 65 Jahre alt war und die Ehe mindestens ein Jahr bestanden hat.

Das Witwengeld beträgt 55 % des Ruhegehalts das der verstorbene Ehegatte zuletzt erhalten hat.

Ist der Ehegatte im aktiven Dienst verstorben, beträgt das Witwengeld 55 % des Ruhegehalts, das der verstorbene Ehegatte erhalten hätte, wenn er am Todestag in den Ruhestand getreten wäre. In bestimmten Fällen beträgt das Witwengeld jedoch noch 60 % des Ruhegehalts. Das ist der Fall, wenn der verstorbene Ehegatte am 01.01.2002 bereits im Ruhestand war und die Ehe bereits vor dem 01.01.2002 geschlossen wurde oder wenn einer der Ehegatten vor dem 02.01.1962 geboren wurde und die Ehe bereits vor dem 01.01.2002 geschlossen wurde. Das Witwengeld wird gekürzt, wenn zwischen den Ehepartnern ein Altersunterschied von 20 Jahren oder mehr besteht und aus der Ehe keine Kinder hervorgegangen sind. Die genaue Kürzung richtet sich nach Altersunterschied und Ehedauer.

Grundsätzlich entfällt ein Witwengeld, wenn die Ehe kürzer als ein Jahr bestanden hat oder der Verstorbene bei Heirat bereits im Ruhestand war und das 65. Lebensjahr vollendet hatte.

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