Brandschutzbestimmungen

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Brandschutzbestimmungen: Was gilt in Ihrem Bundesland?

Die Brandschutzbestimmungen sind in zahlreichen Gesetzen und Verordnungen zu finden. Sie dienen dem Brandschutz in einzelnen Gebäuden und sind in Bundesländern unterschiedlich geregelt.

Was regelt eine Brandschutzbestimmung?

Verstreut in zahlreichen Gesetzen und Verordnungen finden sich zahlreiche Regelungen, die dem Brandschutz dienen. So sind z. B. in den Bauordnungen der Bundesländer Fluchtwege und Abstandsflächen zwischen einzelnen Gebäuden ebenso geregelt wie Freiflächen für die Feuerwehr oder die Länge der Rettungswege. Insbesondere in den Vorschriften zur Anbringung, Betrieb und Wartung von Heizungen, offenen Kaminen und anderen Feuerstellen finden sich weitere Detailregelungen.

Brandschutzbestimmungen spielen auch bei der Auswahl des Baumaterials eine entscheidende Rolle. Dabei ist nicht nur von Belang, ob die Materialien leicht entflammbar sind, sondern mehr noch ihr Brandwiderstandswert, so dass sie in verschiedene Brandklassen eingeteilt werden.

Welche Brandschutzbestimmungen gelten?

Die Behörde legen bei der Einhaltung der Brandschutzbestimmungen einen strengen Maßstab an. Da die Brandschutzbestimmungen der Sicherheit dienen ist dieses auch dann zu respektieren, wenn sich dadurch die Bauausführung im Einzelfall verteuert. Ein zu großzügiger Umgang mit den Vorschriften des Brandschutzes birgt für alle Beteiligten (Genehmigungsbehörde, Planer und Bauherr) ein erhebliches Gefahrenpotential, da sie bei einem Unfall mit strafrechtlichen Ermittlungen und einer zivilrechtlichen Haftung rechnen müssen.

Der Brandschutz ist Ländersache. Das heißt, dass jedes Bundesland einzeln und in Teilen auch unterschiedlich Brandschutzvorschriften erlassen hat. Geregelt ist dies in den Feuerwehrgesetzen.

Brandschutz hat eine lange Geschichte. Die ersten Brandschutzvorschriften gab es bereits in der Römerzeit, deren Einhaltung schon damals staatlicherseits kontrolliert wurden.

Im Mittelalter gab es hierzulande Feuerlöschordnungen als kommunale Vorschriften, die von Stadt zu Stadt unterschiedlich den Brandschutz regelten.

Brandschutzvorschriften im Alltag

Die meisten Brandschutzvorschriften kennt der normale Bürger nicht und muss sie auch nicht kennen. Wichtig im Alltag sind jedoch drei Dinge:

  1. Sollten alle Wohnräume mit Rauchmeldern ausgestattet sein.

  2. In Garagen dürfen keine größeren Mengen Treibstoff (in der Regel mehr als 20 Liter gelagert werden.

  3. Manche Mitbürger haben den heimatlichen Brauch eingeführt und lassen in den Hausfluren gerne Ihre Schuhe auch in Regalen stehen. Abgesehen davon, dass diese nicht gerade die Wohlgerüche des Orients verbreiten werden hier auch Fluchtwege versperrt. Deshalb ist das Abstellen von Gegenständen in Treppenhäusern nicht gestattet.

Weitere Auskünfte zu Fragen der Brandschutzbestimmungen erhalten Sie bei unseren Rechtsanwältinnen und -anwälten, die oft schon im Rahmen einer Telefonberatung weitere Hinweise geben können.

Brandschutz in Gebäuden: alle Details

Online-Rechtsberatung vom Anwalt

Kostenlos anfragen

Ablauf und Preise


Coronavirus: Alle Informationen

Sie haben rechtliche Fragen zur Corona-Pandemie? Hier finden Sie stets aktualisierte Informationen auf einen Blick.

Homeoffice für Anwälte

Werden Sie Kooperationsanwalt der Deutschen Anwaltshotline AG:

  • Krisensicherer Umsatz
  • Rechtsberatung per Telefon
  • Homeoffice

Baurecht (öffentliches): Persönliche Rechtsberatung vom Anwalt

  • Einfach und verständlich
  • Ohne Termin
  • Rechtssicher
*1,99€/Min inkl. USt. aus dem Festnetz. Höhere Kosten aus dem Mobilfunk.