Ausbürgerung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Ausbürgerung - Infos und Rechtsberatung

Der Begriff Ausbürgerung steht für die Aberkennung beziehungsweise den Entzug einer Staatsbürgerschaft.

Das Recht der Bundesrepublik Deutschland verbietet in Art.16 Abs.1 S.1 des Grundgesetzes (GG) die deutsche Staatsangehörigkeit zu entziehen. Wird die Maßnahme der Ausbürgerung von politischen Systemen gemeinhin gegen Unliebsame oder politisch Andersdenkende angewandt, ist dies in Deutschland nach dem Grundgesetz untersagt. Der Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit darf nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nur auf Grund eines Gesetzes und gegen den Willen des Betroffenen nur dann eintreten, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird. Beendigungsgründe hinsichtlich der Deutschen Staatsangehörigkeit finden sich unter anderem im deutschen Staatsangehörigkeitsgesetz nach § 17 StAG. Ein deutscher Staatsangehöriger kann daher unter anderem seine Staatsangehörigkeit mit dem Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit dann verlieren, wenn dieser Erwerb auf seinen Antrag oder auf den Antrag des gesetzlichen Vertreters unter den Voraussetzungen des § 25 StAG erfolgt und ein Recht zur Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit nicht gegeben ist oder auf Antrag vor Erwerb der ausländischen Staatsangehörigkeit auf Antrag genehmigt wurde.

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