Anerkennung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Anerkennung - Infos und Rechtsberatung

Nach Art. 16a Abs. 1 GG haben politisch Verfolgte einen Anspruch auf Anerkennung als Asylberechtigte.

Wird ein Antragsteller als Asylberechtigter anerkannt, so erhält er eine Aufenthaltserlaubnis, die in der Regel für zwei Jahre erteilt wird. Sofern der Antrag auf Anerkennung als Asylberechtigter als unbegründet oder offensichtlich unbegründet abgelehnt wird, wird geprüft, ob Abschiebungshindernisse vorliegen, also Umstände, die für den Antragsteller in seinem Heimatland eine Gefahr für Leib und Leben u. a. darstellen. Die Voraussetzungen hierzu sind in § 60 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) geregelt. Gegen die Entscheidung des Bundesamtes kann der Antragsteller im gerichtlichen Verfahren vor den Verwaltungsgerichten vorgehen. Sofern das Gericht die Voraussetzungen für eine Anerkennung feststellt, wird es den Bescheid des Bundesamtes aufheben und das Bundesamt zur Anerkennung verpflichten. Bestätigt das Verwaltungsgericht jedoch die Ablehnung, ist der Antragsteller zur Ausreise verpflichtet. Ob ein Asylantrag Erfolg haben wird, hängt immer vom jeweiligen Einzelfall ab.

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