Nebengewerbe

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Nebengewerbe - Infos und Rechtsberatung

Die Ausübung eines Nebengewerbes ist für die einen oftmals ein Sprungbrett in eine spätere Selbständigkeit, um z.B. die Ausübung des Gewerbes zu testen, bevor man nur noch damit sein Geld verdient. Andere nutzen die Ausübung eines Nebengewerbes, weil die Einnahmen als Arbeitnehmer nicht ausreichen.

Der Begriff "Nebengewerbe" kann in gewerberechtlicher, steuerrechtlicher und arbeitsrechtlicher Natur eine Rolle spielen.

Gewerberechtlich muss auch der Nebengewerbetreibende sein Gewerbe bei der Stadt oder Gemeinde anmelden. Dies ist insbesondere steuerrechtlich wegen der dann anfallenden Gewerbesteuer relevant. Ggf. kann der betreffende Gewerbetreibende die sog. Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) in Anspruch nehmen. Ist dies möglich, dann ist der Gewerbetreibende nicht zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen und -erklärungen verpflichtet und braucht keine (bzw. darf keine) Umsatzsteuer in seinen eigenen Rechnungen auszuweisen. Auf der anderen Seite ist ihm der Vorsteuerabzug aus fremden Rechnungen untersagt.

Arbeitsrechtlich hat der Nebengewerbetreibende insbesondere mit dem Arbeitgeber abzuklären, ob
und inwieweit er ein Nebengewerbe betreiben darf. Der Arbeitnehmer muss dabei insbesondere sicher stellen, dass er durch die Ausübung des Nebengewerbes seine arbeitnehmerseitigen Pflichten nicht verletzt.

Fragen zum Thema Nebengewerbe beantworten Ihnen gerne unsere auf Gewerberecht, Steuerrecht oder Arbeitsrecht spezialisierten Anwälte. 

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