Fremdgeschäftsführer

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Fremdgeschäftsführer - Infos und Rechtsberatung

Ein Fremdgeschäftsführer einer Gesellschaft ist ein Geschäftsführer, der über keinerlei Gesellschaftsanteile verfügt und somit nicht als Mitunternehmer an Gewinn- und Verlust der Gesellschaft beteiligt ist.Er übt zwar seine Tätigkeit in der Regel weitgehend weisungsfrei aus, dennoch ist er natürlich in gewissem Maß der Kontrolle der Gesellschafter unterworfen.

Daher stellt sich natürlich die Frage, inwieweit ein Fremdgeschäftsführer als Arbeitnehmer gilt. Nach dem Bundesgerichtshof (BGH) kann dies niemals der Fall sein, da er als Organ der Gesellschaft diese nach außen repräsentiert. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) differenziert dagegen und sieht einen Fremdgeschäftsführer nur in Ausnahmefällen als Arbeitnehmer an, wenn dieser von den Gesellschaftern im Hinblick auf Zeit, Ort und Inhalt der Arbeit fortwährend kontrolliert wird, was regelmäßig nicht der Fall ist. Die Sozialversicherungspflicht richtet sich nach § 7 Absatz 1 des Sozialgesetzbuches IV (SGB IV). Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) ist ein Fremdgeschäftsführer, da er keine Anteile an der Gesellschaft besitzt, abweichend von der Rechtsprechung des BAG unabhängig von seiner Weisungsgebundenheit, stets sozialversicherungspflichtig.

Probleme zum Thema Fremdgeschäftsführer können durch einen Anruf bei der Deutschen Anwaltshotline geklärt werden.

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