Lohnabrechnung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Lohnabrechnung: Was Ihnen zusteht

Jeder Arbeitnehmer hat gemäß § 108 Gewerbeordnung einen Rechtsanspruch auf eine Abrechnung des Arbeitsentgelts in Textform. Die Abrechnung muss mindestens Angaben über den Abrechnungszeitraum und die Zusammensetzung des Arbeitsentgelts enthalten. Hinsichtlich der Zusammensetzung sind insbesondere Angaben über Art und Höhe der Zuschläge, Zulagen, sonstige Vergütungen, Art und Höhe der Abzüge, Abschlagszahlungen sowie Vorschüsse erforderlich.

Lohn (Arbeitsentgelt) ist die Vergütung, die der Arbeitnehmer aufgrund eines Arbeitsverhältnisses für geleistete Arbeit vom Arbeitgeber erhält. Nach Abzug der Lohnsteuer und der Sozialversicherungsbeiträge verbleibt der Nettolohn.  Zum Lohn gehören u.a. auch vermögenswirksame Leistungen und Gratifikationen.

Bei der Entlohnung darf ein Arbeitnehmer wegen seines Geschlechts nicht benachteiligt werden. Fragen ergeben sich häufig bezüglich der Lohnfortzahlung (im eigenen Krankheitsfall oder wenn ein Kind erkrankt), bezüglich der (häufig nicht vertraglich geregelten) Überstundenvergütung sowie bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses (Zahlung/Rückzahlung von Weihnachtsgeld, Anspruch auf das 13. Gehalt, Urlaubsentgelt).

Aber auch Fragen zu alternativen - steuerfreien und/oder sozialversicherungsfreien - Lohnbausteinen, die für den Arbeitnehmer wie auch für den Arbeitgeber interessant sind, sind oft Thema unserer Beratung. Meist lassen sich diese Fragen im Rahmen eines Telefonates mit unseren Anwälten aus dem Bereich Arbeitsrecht rasch klären.

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