Arbeitszeitverkürzung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Arbeitszeitverkürzung - Infos und Rechtsberatung

Kollektivarbeitsrechtlich sind unter dem Begriff Arbeitszeitverkürzung die Bestrebungen insbesondere der Gewerkschaften zu fassen, die wöchentlichen Arbeitszeiten für alle Beschäftigten zu verringern (Begriff 35-Stunden-Woche).

Individualarbeitsrechtlich ist unter dem Begriff Arbeitszeitverkürzung das Recht des einzelnen Arbeitnehmers auf Verkürzung seiner individuellen Arbeitszeit, insbesondere nach dem Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Beschäftigung (TzBfG), zu verstehen: Nach § 8 Abs. 1 des TzBfG kann ein Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate bestanden hat in einem Betrieb mit mehr als 15 Mitarbeitern verlangen, dass seine vertraglich vereinbarte Arbeitszeit verringert wird. Den Umfang der Verringerung und die Verteilung der Arbeitszeit muss der Arbeitnehmer 3 Monate vor deren Beginn geltend machen. Der Arbeitgeber muss dies mit dem Arbeitnehmer erörtern, hinsichtlich der Verteilung der Arbeitszeit muss Einvernehmen erzielt werden. Der Arbeitgeber hat der Verringerung der Arbeitszeit des Arbeitnehmers zuzustimmen, soweit betriebliche Gründe dem nicht entgegenstehen. Relevant wird die Arbeitszeitverkürzung oft bei Eltern, die nach der Elternzeit wegen der Betreuung eines Kindes die Arbeitszeit verkürzen wollen oder müssen. Oft werden Anträge auf Teilzeit nach Elternzeit mit zweifelhaften Gründen abgelehnt, sodass eine Überprüfung der Gründe durch das Arbeitsgericht notwendig erscheint.

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