Arbeitsplatzgestaltung: Das gilt es zu beachten

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Arbeitnehmer in Betrieben und in Verwaltungen haben Anspruch auf menschengerechte Arbeitsbedingungen. So ist der Arbeitgeber gemäß § 618 BGB dazu verpflichtet, die Arbeitsräume und auch die Arbeitsmaterialien so instandzuhalten, dass von ihnen keine Gefahren für Leben und Gesundheit der Mitarbeiter ausgehen.

Neben den Maßnahmen zur Unfallverhütung sind bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes auch der Stand der Technik, die Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen. So sind zum Beispiel ergonomische Gesichtspunkte und bauliche Anforderungen an die Arbeitsplätze zu beachten (z.B. ausreichende natürliche und künstliche Beleuchtung, gesundheitlich zuträgliche Atemluft und Raumtemperatur, maximal zulässiger Lärmpegel, Sozialräume).

Die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen finden sich unter anderem im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Zuständig für die Überwachung dieser Gesetze sind die Gewerbeaufsichtsämter, die gesetzlichen Unfallversicherungsträger für die Unfallverhütung, die Schwerbehindertenvertretung, Beauftragte des Arbeitgebers sowie das Integrationsamt.

Werden Arbeitnehmer in einem Betrieb durch Änderungen der Arbeitsplätze, des Arbeitsablaufs oder der Arbeitsumgebung in besonderer Weise belastet, so kann, falls im Betrieb ein Betriebsrat besteht, dieser nach § 91 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) angemessene Maßnahmen zur Abwendung, Milderung oder zum Ausgleich der Belastung verlangen.

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