Rechtliche Besonderheiten im Friseurberuf

Bei der Ausübung des Friseurberufs können sich vor allem zivil- und arbeitsrechtliche Fragestellungen ergeben. Von dem Zivilrecht ist in der Regel das Verhältnis zwischen Friseur und Kunden betroffen, das Arbeitsrecht spielt innerhalb des Friseurbetriebes eine Rolle.

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Bei einem zivilrechtlichen Dienstleistungsvertrag eines Friseurs mit einem Kunden handelt es sich um einen sog. Werkvertrag, da ein bestimmtes Ergebnis, z. B. die gewünschte Frisur, geschuldet wird. Das heißt, dass man im Rahmen der Gewährleistung vom Friseur bei erheblichen Abweichungen vom gewünschten Ergebnis Nachbesserung, also soweit möglich Korrektur des Schnittes und gegebenenfalls Schadensersatz und bei entsprechend gravierenden Folgen sogar Schmerzensgeld fordern kann.

Arbeitsrechtlich gelten in vielen Bundesländern für das Friseurhandwerk allgemeinverbindliche, also für jeden Arbeitgeber und Arbeitnehmer, verbindliche Manteltarifverträge, die unter anderem Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen regeln. Allerdings sind die Gehaltstarifverträge, die für die Höhe des vorgeschriebenen Entgelts maßgeblich sind, von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgestaltet.

Soweit im Zusammenhang mit der Thematik "Friseur" rechtliche Probleme auftreten, kann Ihnen schnell am Telefon der Deutschen Anwaltshotline weiter geholfen werden!

Online-Rechtsberatung vom Anwalt

Kostenlos anfragen

Ablauf und Preise


Coronavirus: Alle Informationen

Sie haben rechtliche Fragen zur Corona-Pandemie? Hier finden Sie stets aktualisierte Informationen auf einen Blick.

Homeoffice für Anwälte

Werden Sie Kooperationsanwalt der Deutschen Anwaltshotline AG:

  • Krisensicherer Umsatz
  • Rechtsberatung per Telefon
  • Homeoffice

Arbeitsrecht: Persönliche Rechtsberatung vom Anwalt

  • Einfach und verständlich
  • Ohne Termin
  • Rechtssicher
*1,99€/Min inkl. USt. aus dem Festnetz. Höhere Kosten aus dem Mobilfunk.