Postausgangsbuch

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Postausgangsbuch - Infos und Rechtsberatung

In einem Postausgangsbuch wird vermerkt, welches Schriftstück an welchem Tag auf den Postweg gebracht wurde. Für die Wirksamkeit von Willenserklärungen ist normalerweise der Zugang bei dem Empfänger entscheidend.

Sofern für den Eingang eines Schriftstücks, zum Beispiel bei der Einlegung eines Rechtsmittels, Fristen bestehen, ist der rechtzeitige Zugang von dem Absender nachzuweisen. Gelingt ihm dieses nicht, gehen ihm in der Regel Rechte verloren. In manchen Fällen ist es dennoch möglich, wegen Fristablaufs ausgeschlossene Rechte noch geltend zu machen, wenn eine sogenannte Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt wird. Die Anforderungen an einen Wiedereinsetzungsantrag sind jedoch sehr hoch. Dabei kann es hilfreich sein, wenn durch Vorlage eines Postausgangsbuchs aufgezeigt werden kann, dass das betreffende Schriftstück zumindest so rechtzeitig auf den Weg gebracht wurde, dass es unter normalen Umständen den Empfänger innerhalb der Frist hätte erreichen müssen.

Bei Rechtsfragen im Zusammenhang mit einem Postausgangsbuch stehen Ihnen die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.

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