Anwaltshaftung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Anwaltshaftung - Infos und Rechtsberatung

Ein Rechtsanwalt haftet gegenüber seinem Mandanten für die ordnungsgemäße Erfüllung des Anwaltsvertrages. Er muss seinen Mandanten richtig beraten und ihn im Falle eines gerichtlichen Verfahrens über bestehende Risiken aufklären. Des Weiteren kann der Mandant erwarten, dass der Rechtsanwalt das übernommene Mandat zügig bearbeitet.

Im Falle einer Pflichtverletzung (z.B. falscher Einschätzung der Rechtslage) kann der Mandant Schadenersatz verlangen. Der Anspruch verjährt in der allgemeinen Verjährungsfrist von drei Jahren. Zu beachten ist hierbei die sog. Sekundärhaftung, wonach der Rechtsanwalt aus eigener Initiative verpflichtet ist, seinen Mandanten darüber aufzuklären, dass ihm ein Fehler unterlaufen sein könnte.

Zudem muss er ihn über die Verjährungsfrist seiner Schadenersatzansprüche aufklären. Verletzt der Rechtsanwalt diese Pflichten, kann der Mandant verlangen, so gestellt zu werden, als ob die Verjährung seiner Ansprüche gegen den Rechtsanwalt nicht eingetreten ist. Dies ist deshalb sinnvoll, weil der Mandant oft nicht einschätzen kann, ob der ihm entstandene Schaden (z.B. Prozessverlust) auf ungünstiger Rechtslage oder fehlerhafter Arbeit seines Rechtsanwaltes beruht.

Unsere Kooperationsanwälte/innen sind gerne bereit, Sie bei Fragen zur Anwaltshaftung zu beraten. Bitte halten Sie vorhandene Korrespondenz bereit.


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