Aktuelles aus Recht und Justiz

Führen eines Fahrzeuges unter Alkoholeinfluss

Was passiert, wenn man unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug im Straßenverkehr führt und von der Polizei angehalten wird.

Was passiert, wenn man unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug im Straßenverkehr führt und von der Polizei angehalten wird. Welche Rechtsfolgen hat dies? Ein Promillewert gegen die 0,5 Grenze führt meist ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich. Beim ersten Mal drohen eine Geldbuße iHv 500,00 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Schon beim zweiten Mal erhöht sich die Geldbuße auf 1000,00 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot. Sollte jedoch mit 0,3 Promille Ausfallerscheinungen vorhanden sein oder ein Unfall verursacht worden sein, so zieht auch dieses ein Fahrverbot bzw Entzug der Fahrerlaubnis nach sich. Sollte ein Unfall verursacht werden so ist mit höheren Strafen zu rechnen. Es kann ein Fahrverbot von mindestens 6 Monaten ausgesprochen werden und es drohen 3 Punkte. Ab einem Promillewert von 1,1 handelt es sich hingegen um eine Straftat. Es folgen ein Fahrverbot von mindestens 6 Monaten, drei Punkte und eine Geldstrafe, die sich aus Tagessätzen zusammen setzt. Der Führerschein wird von der Polizei meist schon bei Tatbegehung sichergestellt. Bis die Staatsanwaltschaft entscheidet, vergehen auch einige Monat. In einigen Bundesländern, so z.B. Bayern erfolgt nunmehr auch die Anordnung einer MPU. Bis Dezember 2015 wurde diese meist erst ab einem Promillewert von 1,6 angeordnet. Es ist damit zu rechnen, dass sich auch weitere Bundesländer dieses Rechtsprechung annehmen. Die MPU wird von der Verwaltungsbehörde angeordnet. Bei weiteren Fragen stehen Ihnen die Kooperationsanwälte der deutschen Anwaltshotline zur Verfügung und werden ihre Fragen beantworten..

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