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Haftung Privatverkäufer bei Gebrauchtwagenverkauf

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 08.02.2017

Frage:

Ich habe am 28.01.17 einen PKW verkauft der am 01.02.17 bezahlt und abgeholt wurde.

Es wurde ein Kaufvertrag abgeschlossen. Verkauft wurde unter Ausschluss der Sachmängelhaftung, ohne Gewährleistung, keine Garantie und keine Rücknahme.

Nach ca. 1000 km hat das Fahrzeug einen Motorschaden erlitten und der Käufer möchte einen Teil des Kaufpreises zurückerstattet haben.

Das Fahrzeug wurde von uns bis zur Abholung noch benutzt , Service wie Ölwechsel usw. wurden nachweislich durchgeführt , das Fahrzeug  wurde vom Käufer und einer zweiten Person begutachtet und Probegefahren , Öl und Wasserstand wurden Kontrolliert .

In wieweit bin ich als Privatperson haftbar?

Muss ich einen Teil des Kaufpreises zurück erstatten wenn der Käufer es verlangt?

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Antwort:

Als Privatverkäufer können Sie die Sachmängelhaftung beim Verkauf eines Fahrzeuges durch schriftliche Vereinbarung im Kaufvertrag ausschließen.  Liegt ein wirksamer Haftungsausschluss vor, kann der Käufer Ihnen nur noch unter 2 Voraussetzungen Probleme bereiten:

a.  Sie haben den Käufer über das Vorliegen eines Mangels absichtlich und wissentlich getäuscht: Wenn Ihnen also ein Schaden bekannt war, hätten Sie auf diesen Schaden hinweisen müssen. Dieses gilt in erster Linie auf solche Schäden, die bei der üblichen Fahrzeugbesichtigung und Probefahrt nicht sichtbar werden.

Der Käufer muss Ihnen in diesem Fall die Kenntnis vom Schaden bei Vertragsabschluss und die Absicht ihn zu täuschen nachweisen.

b.  Sie haben dem Käufer im Rahmen eines Inserats oder bei den Verkaufsverhandlungen bestimmte Eigenschaften zugesichert, die tatsächlich nicht vorliegen. Auch insoweit ist der Käufer beweispflichtig.

Nach Ihrer Anfrage liegen die beschriebenen beiden Fälle aber wohl nicht vor.

Leider ist es heute üblich geworden, dass manche Käufer nach einem abgeschlossenen Kaufvertrag versuchen nachträglich den Preis zu drücken. Sie sollten auf diesen Versuch in keiner Weise eingehen. Stattdessen sollten Sie in einem kurzen(!) Schreiben nur mitteilen, dass Sie die Gewährleistung einvernehmlich ausgeschlossen haben und Ihnen von einem Schaden am Motor des Fahrzeuges nichts bekannt war und jede Zahlung ablehnen.

Fortan sollten Sie auf weitere Schreiben, Mails, Anrufe u.ä. nicht mehr reagieren. Nur für den Fall, dass die Gegenseite die Hilfe eines Rechtsanwaltes in Anspruch nimmt, sollten Sie auch einen Anwalt beauftragen.



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