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§316 StGB Trunkenheitsfahrt

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 12.11.2013

Frage:

Mir wurde Anfang Oktober der Führerschein abgenommen und eine Blutabnahme durchgeführt. Das Ergebnis derselbigen ist noch nicht da, jedoch bekam ich einen Brief der Polizeistelle, mich zu einer Vernehmung einzufinden.
Dieser Brief erreichte mich verspätet und da ich beruflich viel unterwegs bin, verpasste ich den Termin.
Wie soll bzw. muss ich mich nun verhalten?

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Antwort:

Das Versäumen des Termins bei der Polizei muss kein Nachteil sein, da niemand verpflichtet ist als Beschuldigter eine Aussage bei der Polizei zu machen. Aus Ihrem Nichterscheinen zum Termin ergeben sich für Sie mithin keine Nachteile. Oft ist es sogar besser, wenn dieser Termin nicht wahrgenommen wird, weil sich nicht anwaltlich vertretene Personen in diesen Verhören bei der Polizei oft um Kopf und Kragen reden. Schließlich spricht die Eröffnung eines Verfahrens nach § 316 StGB schon dafür, dass eine nicht unerhebliche Menge Alkohol getrunken wurde.

Im Übrigen rate ich diesen Fällen stets zu prüfen, ob nicht die Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes ratsam ist. Dieser kann Einsicht in die Ermittlungsakten nehmen und Ihnen so ein klareres Bild zur tatsächlichen Situation verschaffen. Zudem schützt er Sie davor mit unglücklichen Äußerungen die Situation noch schwieriger zu machen.

Nicht zuletzt kann es einem Rechtsanwalt in klaren Fällen gelingen, die Ahndung des Vergehens durch einen Strafbefehl zu erreichen. Sie ersparen sich dadurch eine öffentliche Gerichtsverhandlung.



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