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Unberechtigte Forderung - Internetabzocke

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 30.09.2013

Frage:

Ich habe mich beim Online-Dienst X GmbH im letzten Jahr für seine Angebote interessiert und auf einer Seite war nicht deutlich ersichtlich, dass ich mit meiner Eingabe einen Vertrag eingehe. Ich erhielt sofort per Rückmail eine Vertrags-Bestätigung und habe wiederum am selben Tag diesen angeblich gemachten Vertrag wieder gekündigt.
Darauf hörte ich monatelang nichts und ich habe auch keine Dienste in Anspruch genommen. Dieses Jahr im Frühjahr kam eine Rechnung, dann die 1.Mahnung, die ich jeweils ignorierte. Heute erhielt ich von "Y Inkasso" die Information, dass ihr Mandant X beabsichtigt, ein gerichtliches Mahnverfahren gegen mich einzuleiten und bietet mir gleichzeitig eine Ratenzahlung an.
Wie muss ich reagieren, um diese unberechtigten Forderungen abzuwenden?

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Antwort:

Meines Erachtens sollten Sie auf das Schreiben der Y Inkasso überhaupt nicht reagieren.

Bei dem online Dienst X handelt es sich um einen bekannten Internetabzocker gegen den die Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen Betruges ermittelt.

Die Schreiben von X und dem davon beauftragten Inkasso Unternehmen Y Inkasso können Sie unberücksichtigt und unbeantwortet lassen. Eine Zahlungspflicht besteht nicht. Allerdings müssen Sie damit rechnen noch weitere Mahnschreiben zu erhalten in denen man Ihnen „Tod und Teufel“ androhen wird.

Eine Handlungspflicht entsteht erst dann, wenn Sie ein gerichtliches Mahnschreiben erhalten sollten. In diesem Fall müssten sie innerhalb der Widerspruchsfrist von 2 Wochen Widerspruch einlegen. Erst wenn dann eine Klage bei Gericht erhoben würde, sollten Sie einen Anwalt einschalten. Mit der Einleitung gerichtlicher Schritte ist allerdings kaum zu rechnen, da X Niederlagen vor den Gerichten fürchtet. Man beschränkt sich daher aufs Drohen.

Für den Fall der Fälle sollten Sie die fraglichen Seiten durch die Herstellung von Druckkopien sichern und auch Ihre „Kündigung“ ausdrucken. Sollten Sie zukünftig noch einmal in die Situation kommen einen Vertragsabschluss widerrufen zu müssen, so tun Sie dieses bitte stets schriftlich mit einem Einschreiben. Nur so lässt sich der Zugang der Kündigung zweifelsfrei nachweisen.

Lassen sie sich nicht von den Betrügern einschüchtern !

Ich hoffe damit Ihre Fragen beantwortet zu haben und stehe für Rückfragen gerne auch telefonisch zur Verfügung.



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