Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

HartzIV: Haushaltsgemeinschaft mit Eltern?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Tim Vlachos
Stand: 08.04.2013

Frage:

Ich bin 100 % schwerbehindert (fast gehörlos), 50 Jahre alt, alleinstehend und noch arbeitslos (ALG I) und wohne bei meinen Eltern (beide Rentner)
in einem Einfamilienhaus in einer sogenannten Hausgemeinschaft.
Frage: Wie weit müssen meine Eltern für mich einstehen bzw. was wird von Ihnen verlangt, wenn ich nun Harz IV beantragen muss. Müssen auch Sie sich voll offenbaren und z. B. Ihre Einkommen und Vermögen darlegen und evtl. in welcher Höhe für mich bezahlen?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-34
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Der von Ihnen verwendete Begriff der Haushaltsgemeinschaft findet seinen Niederschlag in § 9 Absatz 5 SGB II.
In diesem Paragraphen wird für folgenden Fall eine gesetzliche, aber auch widerlegbare Vermutung aufgestellt. Es wird danach vermutet, dass und soweit Leistungsberechtigte mit Verwandten oder Verschwägerten in einer Haushaltsgemeinschaft leben, die Leistungsberechtigten von den Verwandten Leistungen in dem Umfang erhalten, wie dies nach dem Einkommen und Vermögen der Verwandten erwartet werden kann. Liegen die Voraussetzungen des Paragraphen demnach vor, hat dies zur Folge, dass die Leistungen der Angehörigen an den Hilfebedürftigen bei diesem anzurechnen sind.
Bedeutung hat diese Vorschrift insbesondere in einer Konstellation wie bei Ihnen, soweit der Hilfebedürftige mit Angehörigen zusammen lebt, ohne dass die Voraussetzungen einer sog. Bedarfsgemeinschaft vorliegen.
Damit zu Gunsten des Jobcenter die vorgenannte Vermutung gilt, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
–Zusammenleben des Leistungsberechtigten mit Verwandten oder Verschwägerten in einer Haushaltsgemeinschaft
–Leistungen können von der verwandten oder verschwägerten Person nach ihrem Einkommen und Vermögen erwartet werden


Eine Haushaltsgemeinschaft liegt vor, wenn Personen in einem gemeinsamen Haushalt zusammen leben und gemeinsam, „aus einem Topf“ wirtschaften. Mithin reicht für die Unterhaltsvermutung in § 9 Abs 5 SGB II gerade nicht aus, wenn Verwandte oder Verschwägerte in einem Haushalt lediglich zusammen wohnen. Vielmehr muss über die bloße Wohngemeinschaft hinaus der Haushalt im Sinne einer Wirtschaftsgemeinschaft gemeinsam geführt werden. Die Anforderungen an das gemeinsame Wirtschaften gehen daher über die gemeinsame Nutzung von Bad, Küche und ggf Gemeinschaftssräumen hinaus. Auch der in Wohngemeinschaften häufig anzutreffende gemeinsame Einkauf von Grundnahrungsmitteln, Reinigungs- und Sanitärartikeln aus einer von allen Mitbewohnern zu gleichen Teilen gespeisten Gemeinschaftsskasse begründet noch keine Haushaltsgemeinschaft.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang , dass die Beweislast für eine bestehende Haushaltsgemeinschaft dem Leistungsträger obliegt.
Insofern tritt die gesetzliche Vermutung der gegenseitigen Unterstützung gemäß § 9 Absatz 5, erst dann ein, wenn wirklich versteht, dass eine Haushaltsgemeinschaft zwischen ihnen und ihren Eltern vorliegt. Nach der Rechtsprechung lässt sich allein aus dem Zusammenleben nicht schon auf eine Haushaltsgemeinschaft schließen.

Weitere Voraussetzung für das Eingreifen der Vermutung gemäß § 9 Absatz 5 SGB II ist, dass der Leistungsberechtigte mit Verwandten und verschwägerten im Sinne der Vorschrift lebt. Dies ist bei ihnen aber insofern kein Hinderungsgrund, weil Eltern eindeutig unter den Begriff Verwandten eines Leistungsberechtigten im Sinne des § 1589 BGB fallen.

Kann das Jobcenter die vorgenannten Voraussetzungen im Zweifel beweisen mit der Folge dass die Vermutungswirkung eingreift, geht das Gesetz davon aus, dass der Leistungsberechtigte von den mit ihm zusammenlebenden Verwandten auch tatsächlich Leistungen erhält soweit diese Verwandten nach ihrem Einkommen und Vermögen leistungsfähig sind.

Die Bestimmung der Reichweite der Vermutung des § 9 Absatz 5 SGB II, also der Frage des Umfangs der zu vermutenden Leistungen von dem Verwandten an den Berechtigten, ist relativ kompliziert durch den Gesetzgeber gestaltet worden.
Das Gesetz nimmt zunächst auf die Einkommens und Vermögensverhältnisse bezug, aus denen die Leistungen erfolgen. Es kommt also zu einer Prüfung der Einkommens und Vermögensverhältnisse bei den Verwandten, hier also ihrer Eltern. In § 1 Absatz 2 ALG II-Verordnung wird zu Gunsten der verwandten Person zunächst ein Grundfreibetrag festgelegt. Danach behält die Person, von der angenommen wird, dass sie den Leistungsberechtigten unterhält (Eltern an Sie) einen Selbstbehalt, der sich zusammensetzt aus dem doppelten Regelbedarfssatz (382 € x 2 = 764 €) und den anteiligen Kosten für Miete und Heizung sowie darüber hinausgehend 50% der diesen Betrag übersteigenden bereinigten Einnahmen.
Für die Frage des Vermögenseinsatzes gilt nach § 7 Absatz 2 ALG II-V der gleiche Vermögensfreibetrag, der für Leistungsberechtigte, also für Sie, nach § 12 Absatz 2 und 3 SGB II gilt.

§ 12 SGB II Zu berücksichtigendes Vermögen
(1) Als Vermögen sind alle verwertbaren Vermögensgegenstände zu berücksichtigen.
(2) Vom Vermögen sind abzusetzen
1.
ein Grundfreibetrag in Höhe von 150 Euro je vollendetem Lebensjahr für jede in der Bedarfsgemeinschaft lebende volljährige Person und deren Partnerin oder Partner, mindestens aber jeweils 3 100 Euro; der Grundfreibetrag darf für jede volljährige Person und ihre Partnerin oder ihren Partner jeweils den nach Satz 2 maßgebenden Höchstbetrag nicht übersteigen,
1a.
ein Grundfreibetrag in Höhe von 3 100 Euro für jedes leistungsberechtigte minderjährige Kind,
2.
Altersvorsorge in Höhe des nach Bundesrecht ausdrücklich als Altersvorsorge geförderten Vermögens einschließlich seiner Erträge und der geförderten laufenden Altersvorsorgebeiträge, soweit die Inhaberin oder der Inhaber das Altersvorsorgevermögen nicht vorzeitig verwendet,
3.
geldwerte Ansprüche, die der Altersvorsorge dienen, soweit die Inhaberin oder der Inhaber sie vor dem Eintritt in den Ruhestand aufgrund einer unwiderruflichen vertraglichen Vereinbarung nicht verwerten kann und der Wert der geldwerten Ansprüche 750 Euro je vollendetem Lebensjahr der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person und deren Partnerin oder Partner, höchstens jedoch jeweils den nach Satz 2 maßgebenden Höchstbetrag nicht übersteigt,
4.
ein Freibetrag für notwendige Anschaffungen in Höhe von 750 Euro für jeden in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Leistungsberechtigten.
Bei Personen, die
1.
vor dem 1. Januar 1958 geboren sind, darf der Grundfreibetrag nach Satz 1 Nummer 1 jeweils 9 750 Euro und der Wert der geldwerten Ansprüche nach Satz 1 Nummer 3 jeweils 48 750 Euro,
2.
nach dem 31. Dezember 1957 und vor dem 1. Januar 1964 geboren sind, darf der Grundfreibetrag nach Satz 1 Nummer 1 jeweils 9 900 Euro und der Wert der geldwerten Ansprüche nach Satz 1 Nummer 3 jeweils 49 500 Euro,
3.
nach dem 31. Dezember 1963 geboren sind, darf der Grundfreibetrag nach Satz 1 Nummer 1 jeweils 10 050 Euro und der Wert der geldwerten Ansprüche nach Satz 1 Nummer 3 jeweils 50 250 Euro
nicht übersteigen.
(3) Als Vermögen sind nicht zu berücksichtigen
1.
angemessener Hausrat,
2.
ein angemessenes Kraftfahrzeug für jede in der Bedarfsgemeinschaft lebende erwerbsfähige Person,
3.
von der Inhaberin oder dem Inhaber als für die Altersvorsorge bestimmt bezeichnete Vermögensgegenstände in angemessenem Umfang, wenn die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person oder deren Partnerin oder Partner von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit ist,
4.
ein selbst genutztes Hausgrundstück von angemessener Größe oder eine entsprechende Eigentumswohnung,
5.
Vermögen, solange es nachweislich zur baldigen Beschaffung oder Erhaltung eines Hausgrundstücks von angemessener Größe bestimmt ist, soweit dieses zu Wohnzwecken behinderter oder pflegebedürftiger Menschen dient oder dienen soll und dieser Zweck durch den Einsatz oder die Verwertung des Vermögens gefährdet würde,
6.
Sachen und Rechte, soweit ihre Verwertung offensichtlich unwirtschaftlich ist oder für den Betroffenen eine besondere Härte bedeuten würde.
Für die Angemessenheit sind die Lebensumstände während des Bezugs der Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitssuchende maßgebend



Sollte es bei ihren Eltern trotz Berücksichtigung der Einkommensfreibetragsgrenzen zu Einkommen oberhalb dieser Grenze kommen kann trotzdem eine Konstellation gegeben sein, bei denen eine Berücksichtigung des elterlichen Einkommens unter Umständen unterbleiben kann. Dies gilt zum Beispiel dann, wenn der Angehörige, hier als ihre Eltern, gegenüber weiteren Dritten nach bürgerlichem Recht vorrangig zum Unterhalt verpflichtet ist. Eine weitere Ausnahme soll dann gelten, wenn die Haushaltsgemeinschaft durch die Heranziehung insgesamt gefährdet würde. Ob eine solche Konstellation bei Ihnen vorliegt kann ich derzeit nicht abschließend beurteilen. Möglicherweise ergibt sich hieraus jedoch ein weiterer Ansatz für den Fall, dass vorliegend die Vermutungswirkung zu ihren Lasten eingreifen würde und die Gefahr besteht, dass das Einkommen und Vermögen ihrer Eltern nach der Auffassung des Jobcenters berücksichtigt werden soll.

Wie jede gesetzliche Vermutung kann diese grundsätzlich auch durch den Leistungsberechtigten widerlegt werden. Die Vermutung des § 9 Absatz 5 SGB II ist demnach widerlegt, wenn der Beweis erbracht wird, dass die vom Gesetz vermutete Tatsache- hier also Leistung von Unterhalt durch ihre Eltern an Sie- tatsächlich nicht vorliegt. Ob und wann die gesetzliche Vermutung als widerlegt angesehen werden kann, ist nach den konkreten Gesamtumständen des Falls zu entscheiden. Sie müssen danach glaubhaft und zweifelsfrei versichern, dass Sie keine oder ausreichende Leistungen zum Lebensunterhalt erhalten. Hierfür müssen nachvollziehbare und überprüfbare Tatsachen behauptet und glaubhaft gemacht werden, damit die Richtigkeit der gesetzlichen Vermutung erschüttert werden kann. Dies erfordert nach meiner Auffassung im Einzelfall durchaus eine anwaltliche Beratung.
Zu Ihrer weiteren Frage im Hinblick auf die Auskunftspflicht Ihrer Eltern ist zu sagen, dass die in Haushaltsgemeinschaft mit einem Leistungsberechtigten lebenden Mitglieder grundsätzlich Auskunfts- und Mitwirkungsrechten treffen. Der Grundsatz, dass die Mitwirkungspflichten grundsätzlichen nur den Leistungsberechtigten selbst treffen, wird durch § 60 SGB II aufgehoben. Allerdings ist auch hierfür Voraussetzung, dass die Vermutungswirkung im Sinne des § 9 Absatz 5 SGB II vorliegt. Hinsichtlich der Frage, ob die Vermutungswirkung bei Ihnen anzunehmen ist, verweise ich auf meine obigen Ausführungen.

Abschließend möchte ich noch auf eine Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 27.1.2009 hinweisen, bei der es darum ging, ob der Kläger in diesem Verfahren in einer Haushaltsgemeinschaft mit seinem Vater lebte und deshalb vermutet werden konnte, dass der Kläger Leistungen von seinem Vater erhält.

Im Ergebnis lehnte das Bundessozialgericht eine Anrechnung von Zahlungen des Vaters an den Kläger gemäß § 9 Absatz 5 SGB II ab. Für die Unterhaltsvermutung des § 9 Absatz 5 SGB II, so das Bundessozialgericht, reiche es nicht aus, wenn Verwandte oder Verschwägerte in einem Haushalt lediglich zusammenwohnen. Vielmehr muss über die bloße Wohngemeinschaft hinaus der Haushalt im Sinne einer Wirtschaftsgemeinschaft gemeinsam geführt werden. Das Vorliegen einer solchen Haushaltsgemeinschaft ist die erste Voraussetzung dafür dass die gesetzliche Vermutung der Leistungsgewährung durch im Haushalt lebende Angehörige eingreifen kann. Ihre Feststellung durch den Grundsicherungsträger ist Voraussetzung für das Eingreifen der Vermutung.

Wie Sie sehen, handelt es sich bei der Konstellation der Haushaltsgemeinschaft um eine sehr komplexe Materie. Man sollte meiner Meinung nach unbedingt nicht zu schnell von einer Haushaltsgemeinschaft im rechtlichen Sinne ausgehen. Im Zweifel muss das Jobcenter das Vorliegen einer solchen Haushaltsgemeinschaft und somit der gesetzlichen Vermutung gemäß § 9 Absatz 5 SGB II beweisen. Doch selbst wenn eine Haushaltsgemeinschaft tatsächlich vorliegen sollte bliebe eine Prüfung erforderlich, inwieweit hier Freibetragsgrenzen bei der Bestimmung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Verwandten zutreffend berücksichtigt wurden.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Hartz IV

Wieviele Jobs gleichzeitig sind vertretbar? | Stand: 25.08.2016

FRAGE: Ich beziehe seit ca. 2 Jahren Hartz IV als Grundsicherung zu meinen zwei Jobs.Ich bin w. 47 Jahre alt. Alleinerziehend mit Sohn (12) ADHS. Attest (2014) von ADHS Spezialisten erhalten, dass eine Betreuun...

ANTWORT: Nach § 2 Abs.2 SGB II haben Leistungsberechtigte alles ihnen zumutbare zu unternehmen um ihren Lebensunterhalt selber sicherzustellen; insbesondere ihre Arbeitskraft einzusetzen. Das Gesetz formulier ...weiter lesen

Wohnbedarf ist pro Person festgelegt | Stand: 06.01.2015

FRAGE: Ich komme aus Russland, wohne aber schon 8 Jahre in Deutschland. Ich bekomme Hartz IV, habe eine 4-jährige Tochter und wohne jetzt in 2-Zi.Wohnung. Ich möchte, dass meine Tochter nun ein eigene...

ANTWORT: Die gesetzlichen Regelungen, welche für die Beantwortung Ihrer Anfrage relevant sind, befinden sich im SGB II. Dort werden die Voraussetzungen für den Bezug von ALG II normiert.Gemäß ...weiter lesen

Zuzahlung zur Miete vom Amt aus eigener Tasche und Gründung einer Bedarfsgemeinschaft | Stand: 06.01.2015

FRAGE: Ich Komme aus Russland, wohne aber schon 8 Jahre in Deutschland. Bekomme Hartz IV, habe eine 4-jährige Tochter, wohne jetzt in 2-Zi.Wohnung. Möchte, dass meine Tochter nun ein eigenes Zimme...

ANTWORT: Die gesetzlichen Regelungen, welche für die Beantwortung Ihrer Anfrage relevant sind, befinden sich im SGB II. Dort werden die Voraussetzungen für den Bezug von ALG II normiert.Gemäß ...weiter lesen

Privatversicherung hat gekündigt | Stand: 03.09.2012

FRAGE: Wie komme wieder in eine gesetzliche Krankenkasse? Ich war privatversichert bei der A. und wurde gekündigt. Wie komme ich wieder in eine Krankenkasse. ...

ANTWORT: Ihre neue private Rechtsschutzversicherung ist die A.-Versicherung.Diese ist gem. § 193 Abs.5 VVG verpflichtet, Ihnen eine Versicherung im Baistarif anzubieten.Durch die Kündigung ist nur da ...weiter lesen

Mutter finanziell unterstützen trotz Hartz IV? | Stand: 04.05.2012

FRAGE: Meine Mutter wohnt bei mir und bekommt ALG 2, darf ich sie trotzdem noch unterstützen und das ganze steuerlich absetzten? oder sind die 370 € voll ausreichend und meine Mama darf nichts daz...

ANTWORT: Zuerst einige allgemeine Informationen, um die Antwort besser zu vertehen:ALG II ist eine Sozialleistung. Mehr als das Existenzminimum sichert Hartz IV nicht. Es taucht also die Frage auf: Darf man etwa ...weiter lesen

Ratenzahlungsvereinbarung nach Strafantritt | Stand: 09.04.2011

FRAGE: Ich habe vor etwa ein monat bei der staatsanwalt hannover angerufen und ihn um raten angebote gebeten.da ich hartz 4 und mutter bin hab ein schreiben mit mein bescheid vom jobcenter und mein raten angebo...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,Leider ist die Situation in Fällen wie dem Ihren, nämlich wenn bereits die Ladung zum Strafantritt erfolgt ist, nicht ganz einfach.Grundsätzlich ist die Staatsanwaltschaf ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Sozialrecht / Hartz IV
Interessante Beiträge zu Hartz IV

Zuflussprinzip bei Hartz IV
| Stand: 06.02.2014

Das Zuflussprinzip bzw. die Zuflusstheorie ist im Sozialgesetzbuch (SGB) II nicht ausdrücklich geregelt, wird aber von den Jobcentern strikt angewendet. Nach diesem Prinzip gilt, dass immer das aktuell Zugeflossene sich ...weiter lesen

Drogentest bei Hartz-IV-Empfänger: Handfeste Hinweise auf Drogenmissbrauch nötig
| Stand: 22.10.2013

Die Agentur für Arbeit kann Hartz-IV-Empfängern nur dann zu einem Drogentest verpflichten, wenn konkrete Hinweise vorliegen, dass der Sozialleistungsempfänger drogensüchtig ist. Ansonsten stellt die ...weiter lesen

Kein Hartz-IV-Zuschuss für Demonstrationsteilnahme
| Stand: 18.07.2013

Für sein Engagement an Protesten, Demonstrationen und Kundgebungen gegen Krieg und Atomstrom verlangte ein Hartz-IV-Empfänger zusätzliches Geld bei seinem Jobcenter. Einen Anspruch darauf aus den grundrechtlichen ...weiter lesen

Hartz IV: Leistungskürzung mangels Deutschkurs
| Stand: 17.05.2013

Besucht eine Hartz-IV-Empfängerin, welche über keine ausreichenden Deutschkenntnisse verfügt, einen vom Jobcenter organisierten Integrationssprachkurs nicht, kann die Sozialleistung um 30 Prozent gekürzt ...weiter lesen

Alleinerziehende Studentin erhält Arbeitslosengeld II
| Stand: 15.04.2013

Ist eine werdende Mutter vom Studium beurlaubt, hat sie Anspruch auf Hartz-IV-Leistungen, da ihr im Urlaubssemester kein BAföG zusteht. Auch kann die Arbeitsagentur nicht von ihr verlangen, das Kind ab dem ersten Geburtstag ...weiter lesen

Schüler-Mobbing im Internet
Nürnberg (D-AH) - Beleidigt eine Schülerin ihre Klassenkameradin aufs Gröbste im Internet, darf ein derartiges Fehlverhalten vom Lehrkörper auch schuldisziplinarisch sanktioniert werden. Selbst wenn die schwerwiegenden Diffamierungen ...weiter lesen

Hartz IV-Bedarfsgemeinschaft erst nach einem Jahr
Nürnberg (D-AH) - Auch wenn ein ALG II-Empfänger mit seinem Partner unter einem Dach zusammenlebt, darf die Arbeitsagentur das Einkommen des Lebensgefährten nicht in jedem Fall auf das Arbeitslosengeld II an ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-34
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.852 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 29.03.2017
Danke! Wenn man ein rechtliches Problem hat möchte man gerne sofort seine Chncen und Risiken kennen. Ich kenne keine anderen Anwalt bei dem das schneller geht eine erste Einschätzung zu bekommen! Danke Dass es Euch gibt!

   | Stand: 28.03.2017
RA Andreas Wegener ist ein kompetenter und freundlicher Anwalt - sehr empfehlenswert! Die Anwaltshotline ist ein guter Service, den ich schon häufig und gerne genutzt habe, um schnell und unkompliziert kompetente Antworten auf kinifflige Fragen zu bekommen.

   | Stand: 28.03.2017
ich finde diese Einrichtung sehr sehr hilfreich - gerade wenn man nicht so recht weiß, wohin man sich wenden kann Vielen Dank nochmals

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-34
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Sozialrecht - Hartz IV | Arbeitsrecht | Insolvenzrecht | Sozialrecht - Hartz IV | ALG I | ALG II | Arbeitnehmer | Arbeitslosengeld II | Arbeitslosenrecht | Hartz | Hartz Arbeitslosengeld I | Hartz IV Arbeitslosengeld I | Hartz IV Übergangsfristen | Hartz IV Urlaubsanspruch | Hartz Zumutbarkeit | HartzIV

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-34
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen