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Zu hohes Anwaltshonorar?

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwältin Silke Fasterling
Stand: 30.12.2012

Frage:

Es geht um ein Anwaltshonorar, das meiner Meinung nach zu hoch ist.
Im August 2008 wurde ich geschieden, aber ohne Klärung des finanziellen Ausgleichs. Es erfolgten viele Anwaltstermine bis am Ende im Aug 09 zu einer außergerichtlichen Scheidungsfolgenvereinbarung kam.
In der Zeit zwischen Aug 08 und Aug 09 war ich oft verunsichert, was ich machen soll und manchmal kam mir mein eigener Anwalt zu langsam vor.
So entschloß ich mich einen weiteren Anwalt für ein Beratungsgespräch zu konsultieren, um zu sehen, was er mir raten würde.
Ich besuchte ihn also ( um sein Honorar geht es) am 06.03.09 in seiner Kanzlei.
Ich hatte natürlich einige Unterlagen in Kopie mit und einen von mir chronologisch zusammengefassten Verlauf des Streits mit, damit er die Zahlen und die Situationen ersehen kann und mich beraten kann.
Das Gespräch dauerte ca. 2 Stunden ( wobei ich mich nicht mehr so genau erinnern kann).
Unterschrieben , so viel ich noch weiß , habe ich nichts, da ich schon einen Anwalt hatte.Außerdem hatte ich vorab kein Gespräch über sein zu erwartetndes Honorar geführt.
Am 09.03.09 erhielt ich von ihm einen Brief, welche Unterlagen ich ihm schicken sollte, damit er sich vorbereiten kann.
Ich rief ihn an und meinte, dass er nichts zu machen brauchte und bedankte mich für das Gespräch. Ich weiß nicht mehr, ob ich ihm gesagt hatte, wozu und ob ich mich zu irgendeinem Schritt entschloßen habe.
Am 17.04.09 bekam ich seine Rechnung:
Gegenstandswert :80.000€ ( könnte stimmen) 1,0 fach= 1200,00€
Pauschale Post tel usw 20€
+MwSt-{ } } Summe 1451,80€
Da ich ihn telefonisch nicht erreichte schrieb ich am 29.04.09 einen netten Widerspruch.
Am 12.05.09 bestätigte er den Empfamg meines Schreibens und gab per Brief einige Erklärungen zu seiner Rechnung und dass ich eigentlich froh sein kann, dass er nich den 1,3 Quotienten genommen hat!
Am 18.05. 09 schrieb ich ihm einen Brief, bedankte mich für das kompetente Beratungsgespräch und bat ihn mir eine angemessenere Rechnung zu schicken.
Am 20.05.09 bestätigte er wieder, bedauerte und wollte gerichtlich geltend machen.
Seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört!!
Bis gestern!!! Am 29.12.12 kam ein Mahnbescheid vom Amtsgericht ins Haus, über im Moment 1.884,0€ ( mit Zinsen vom 17.05.09-27.12.12=273,120€)!
Meine Frage wäre:
Soll ich Widerspruch legen? Über die gesamte Summe? Über Teilsumme?
Welche Chancen habe ich? Ich möchte die Kosten nicht unnötig noch höher treiben! Ich verstehe auch nicht, warum dieser RA so lange gewartet hat...

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Antwort:

Nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt empfehle ich Ihnen, in jedem Fall gegen den beantragten Mahnbescheid binnen 14 Tagen ab Zustellung Widerspruch einzulegen.

Sie schildern nachvollziehbar, dass es Ihnen seinerzeit ausschließlich darum ging, eine weitere Meinung einzuholen, sich also durch einen anderen Rechtsanwalt beraten zu lassen. Folglich gehe ich davon aus, dass der Kollege auch keinen weitergehenden Auftrag wird darlegen oder gar beweisen können. Ein schriftliches Mandat für eine außergerichtliche Tätigkeit werden Sie ihm kaum unterzeichnet haben, denn dies war ja durch Sie gar nicht gewünscht.

Es handelte sich folglich bei dem Gespräch um eine so genannte Erstberatung, der keine weitere Tätigkeit folgte und die Ihrerseits auch zu keiner Zeit gewünscht geschweige denn beauftragt war.

Die nunmehr erfolgte Geltendmachung per Mahnbescheid ist allein deswegen erfolgt, um eine Verjährung zu verhindern, die sonst mit Ablauf des 31.12.2012 eingetreten wäre.

Hinsichtlich einer Beratung darf, sofern wie hier keine gesonderte Vergütungsvereinbarung getroffen wurde, maximal ein Betrag in Höhe von 250,00 € in Rechnung werden. Hinzu kommen Auslagen und Umsatzsteuer. Dies gilt selbst dann, wenn mehrere Beratungsgespräche stattfanden oder die Beratung in schriftlicher Form erfolgte. Dies folgt aus § 34 Abs. 1 Satz 3 RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz).
Bleibt es bei einem ersten Beratungsgespräch, so liegt die Höchstgrenze bei 190,00 €. Voraussetzung ist, dass keine gesonderte Honorarvereinbarung getroffen wurde und dass der Auftraggeber Verbraucher im Sinne des Bürgerlichen Rechts ist. Beide Voraussetzungen sind in Ihrem Fall erfüllt.

Sie sollten auch gegen den Anspruch insgesamt Widerspruch einlegen. Eine ordnungsgemäße Berechnung ist bis 31.12.12 nicht erfolgt und kann infolge Verfristung auch nicht nachgeholt werden. Nach Einlegung des Widerspruchs könnten Sie sich mit dem Anwalt in Verbindung setzen und evtl. anfragen, ob bei Zahlung eines für die Beratung angemessenen Betrages die Angelegenheit erledigt werden kann. In jedem Fall sind Sie in einer gesicherten Position, denn der Rechtsanwalt ist für den erteilten Auftrag und dessen Umfang beweispflichtig.



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