Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Nach Anmeldung be Händlerportal Rechnung erhalten


Online-Rechtsberatung von N. N.
Stand: 08.11.2012

Frage:

Da mir im Juli 2012 mein Arbeitsfahrrad für gestohlen wurde habe ich nach einem neuen Fahrrad im Internet gesucht. Da entdeckte ich die Website von der Fa V., die damit warb Waren bis 80% BILLIGER ANZUBIETEN. Ich meldete mich angeblich im Auftrage meiner Fa. ein um zu sehen ob diese Fahrräder anboten.(Plattform ist nur für Gewerbetreibende). Ich füllte die Anmeldemaske vollständig aus, kann mich aber nach längerem Nachdenken noch erinnern, dass diese Anmeldung mit Kosten verbunden war und habe den kostenpflichtigen Anmeldeklick nicht betätigt. Ich weiß nicht mehr, ob ich daraufhin die Seite geschlossen habe oder ich zurück geklickt habe auf eine ganz andere Seite. Aber eines von beiden habe ich gemacht, weil ich keine Kosten ausgeben wollte. Das war angeblich, (das kann schon sein) am 15.07.2012 um14:41:53 mit folgender IP Adresse .........bla bla bla gemäß Rechnung. Ich habe dann nachgeschaut in meinen E-mails und bemerkt das ich gar keine Willkommens E-mail bekommen habe. Auch ein angeblicher Brief per Post mit meinen Zugangsdaten habe ich nicht erhalten. Nur die Rechnung am 13.08.2012 und eine Zahlungserinnerung am 3.11.2012. Ich wollte einen Nachweis für meine Zugangsdaten, aber da wurde nicht darauf eingegangen. Was soll ich jetzt tun?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-25
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Bei derartigen Online-Geschäften sollte man so wenig wie möglich Informationen über sich selbst geben. Hier scheint allerdings wohl Ihr Namen und Anschrift schon bekannt zu sein.

In diesem Fall empfehle ich einen einzigen Brief, per Einschreiben mit Rückschein, an den angeblichen Vertragspartner, etwa mit folgendem Inhalt:

„An…

Betr.: Ihre Rechnung vom 13.08.2012 sowie Zahlungserinnerung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die mir zugesandten Rechnungen weise ich zurück.

Bezugnehmend auf Ihre Rechnungen teile ich mit, daß diese nicht berechtigt sind.

Mir ist lediglich erinnerlich, auf Ihrer Seite versucht zu haben, nach einem gestohlenen Fahrrad zu recherchieren.

Als Privatverbraucher bin ich sowieso kein geeigneter Vertragspartner für Sie. Ein Vertrag mit Ihnen kommt somit gar nicht in Frage.

Sie haben es versäumt, meinen von Ihnen nun behaupteten angeblich gewerblichen Status ordnungsgemäß von mir bestätigen zu lassen.

Einen Vertrag wollte ich im Übrigen mit Ihnen niemals abschließen und habe das auch nicht willentlich getan.

Vorsorglich erkläre ich darum hiermit die Anfechtung eines etwaigen Vertrags wegen arglistiger Täuschung bzw. auch wegen Irrtums gem. §§ 119 ff. BGB.

Zu dem von Ihnen behaupteten Vertrag haben Sie mich überlistet und mich getäuscht über einen Vertragsschluss und dessen Inhalt. Zumindest war ich mir weder im Klaren darüber, einen rechtlich verbindlichen Vertrag abzuschließen, und wollte das auch nicht.

Weiterhin mache ich von meinen Rechten als Privatverbraucher Gebrauch und erkläre den Widerruf des Online-Vertrags gem. § 355 BGB. Sie hatten es versäumt, mich auf dieses Widerrufsrecht hinzuweisen, wie es das Gesetz vorsieht.

Insgesamt: Eine Zahlung erfolgt nicht und zu weiteren Verhandlungen darüber bin ich nicht bereit.“

Darüber hinaus brauchen Sie nichts Weiteres zu unternehmen. Weitere Äußerungen sind sinnlos oder eher schädlich. Auch Einzelheiten über Ihre Tätigkeit sollten Sie hier noch nicht angeben, weil Sie damit indirekt einräumen könnten, auf der Seite gewesen zu sein.

Üblich sind dann noch weitere Schreiben oder Telefonanrufe, „Mahnungen“, Inkasso-Unternehmen oder Anwälte. Zu reagieren braucht man dann nur noch bei gerichtlich zugestellten Klagen oder Mahnbescheiden.




Rechtsbeiträge über Zivil-/ Zivilprozeßrecht
Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Inkassoverfahren

Aboverlängerung trotz Kündigung bei einer Partnerbörse | Stand: 12.08.2015

FRAGE: Ich habe ein Abonnement bei einer Onlinepartnerbörse abgeschlossen. Diese habe ich schriftlich innerhalb Kündigungsfrist schriftlich per Brief gekündigt. Diese Kündigung wurde nich...

ANTWORT: Eine Kündigung ist eine empfangsbedürftige Willenserklärung, die wirksam wird, sobald der Vertragspartner von der Kündigung Kenntnis genommen hat. Den (fristgerechten) Zugang der Kündigun ...weiter lesen

30-jährige Verjährungsfrist bei Schulden | Stand: 28.07.2011

FRAGE: Ende 2010 bekam ich einen Mahnbescheid eines Inkassobüros mit der Aufforderung, Schulden in Höhe von ca. 8500,00 € abzubezahlen. Hierbei handelt es sich um einen Kleinkredit in Höh...

ANTWORT: Zunächst der Hinweis für Sie, dass bei einer ursprünglichen Forderung von 1.500,00 DM und nunmehr 8.500,00 EUR ein Großteil nur aus Zinsen bestehen dürfte. Trotz der bei rechtskräftige ...weiter lesen

Sind Drohungen von Internetbetrügern ernst zu nehmen? | Stand: 24.06.2010

FRAGE: Ich habe von N. Ltd. eine Rechnung erhalten. Ich kenne diese Firma nicht und habe auch keinen Vertrag abgeschlossen. Wie soll ich mich verhalten, da sie mir mit Vollstreckung und Gerichtsvollzieher drohen...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin, ich glaube Ihnen gerne, daß Sie die Firma nicht kennen und auch keinen Vertrag mit dieser abgeschlossen haben. Ein wirksamer Vertrag mit dieser Firma wäre auch bei denen ...weiter lesen

Fitnessstudio akzeptiert trotz vorheriger Zusage die Beendigung des Vertrages nicht | Stand: 05.06.2010

FRAGE: Ich habe am 05.02.07 einen Vertrag im Fitnessstudio geschlossen, mit folgenden Bedingungen: ich zahle sofort für 2 Jahre die kompl. Gebühr und nach Ablauf ist der Vertrag beendet, ohne das ic...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandant, Ich kann Ihre Frage wie folgt beantworten: Aus rechtlicher Sicht ist es fraglich, ob überhaupt noch ein Vertrag besteht. Zunächst müssten Sie natürlich den Vertra ...weiter lesen

Kostenpflichtige Anmeldung im Internet - Besteht eine Zahlungspflicht? | Stand: 18.03.2010

FRAGE: Gemäß Zahlungsaufforderung vom 26.01.2010 habe ich eine kostenpflichtige Anmeldung im Internet ausgeführt. Kosten: 96,00 € für 1 Jahr im Voraus, Laufzeit 2 Jahre (per E-Mail)...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Bei der Firma, der Sie offensichtlich ins Netz gegangen sind, handelt es sich um eine der vielen Firmen, die überwiegend in der Internet-Abzock-Szene tätig sind und meh ...weiter lesen

Wovon hängt die Höhe des Anwaltshonorars ab? | Stand: 20.03.2010

FRAGE: In einer Angelegenheit gegen die Bank beauftragte ich einen Rechtsanwalt, meine Interessen wahrzunehmen. Im Erstgespräch wies ich darauf hin, dass ich seine Gebühren in Höhe von 3.599,0...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Ich gehe davon aus, dass das Erstgespräch mit dem Rechtsanwalt ein Vieraugengespräch war. Zwar beinhaltet möglicherweise das Gespräch eine sogenannte Stundungsvereinbarung ...weiter lesen


E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-25
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.823 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 23.03.2017
Ruhige klare Antworten des RA Böckhaus, so wurde die erste Aufregung genommen. Vielen Dank

   | Stand: 22.03.2017
Beratung war kompetent und genau. Danke!

   | Stand: 22.03.2017
Sehr gute Beratung,auf den Punkt..

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-25
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Zivilrecht | Ausländerrecht | Wettbewerbsrecht | Zivilrecht | Anmahnung | Beitreibung | Forderungen | Inkasso | Inkassokosten | Mahnfrist | Mahngebühren | Mahnschreiben | Mahnwesen | Zahlungsaufforderung | Zahlungserinnerung | Zahlungsklage

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-25
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen