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Internetshop liefert nicht - Ware wurde bereits bezahlt

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Harald Urban
Stand: 14.08.2011

Frage:

Bestellung einer Digitalkamera CANON PowerShot G12 über den Internetshop www.XXXXXX.de.
Vorauskasse geleistet: 433,- Euro + 7,70 Euro Versand.

Bestellung war am 17.7.2011
bezahlt am 18.7.2011
Info durch Internetshop am 20.7.2011 über Geldeingang

Ware im Shop als "sofort lieferbar" gekennzeichnet.

Dann nichts mehr gehört, trotz zahlreiche Versuche anzurufen, zahlreiche
E-Mails geschickt, persönlicher Kontakt mit Service-Mitarbeiter durch erneuten Anruf am 12.8.2011., versprochener Rückruf zur Klärung blieb aber aus,
Shop über Shopauskunkft.de bewertet. Hier wurde ebenfalls nicht geantwortet. Mittlerweile wurden offensichtlich schon mehrere Kunden
geprellt.

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Antwort:

Ihre Schilderung des Sachverhaltes lässt vermuten, dass der Shop entweder Lieferschwierigkeiten hat, weil die Ware üblicherweise erst bestellt wird, wenn die Bestellung eingeht oder sich in Schieflage befindet.

Zuerst rate ich davon ab, weiter mit dem Shop über Telefon oder E-Mail kommunizieren zu wollen, da beides bei einem eventuell nötig werdenden gerichtlichen Verfahren nicht beweisgeeignet ist.

Sie können dem Shop schriftlich eine verbindliche Lieferaufforderung zusenden, verbunden mit einer kalendarisch bestimmten Frist. Da sind 10 Werktage sicher angemessen.

Sie können die Aufforderung mit Einschreiben-Rückschein absenden. Empfehlenswert ist es, einen Zeugen zu haben, der bezeugen kann, was sich in dem abgeschickten Umschlag befindet. Der Nachteil ist, dass Sie darauf angewiesen sind, dass das Schreiben entgegengenommen wird. Kommt es zurück, haben Sie Zeit verloren. Bei einem Versenden mit Einwurf-Einschreiben wird die Einwurfnachricht, selbst die Zeugenaussage des Zustellers von den Gerichten nicht als Beweis akzeptiert. Erfahrungsgemäß wird der Zugang eines Schreibens mit Einwurf-Einschreiben nicht bestritten. Bei einem Fax sollte ein Zeuge den Versand übernehmen, der Faxbericht wird ebenfalls nicht von den Gerichten akzeptiert. Wenn, dann sollte der Versender auf jeden Fall den sog. O.K. Bericht mit seinem Handzeichen bestätigen.

Sollte die Ware nicht zu der genannten Frist bei Ihnen ankommen, befindet sich der Verkäufer in Verzug und Sie können vom Vertrag zurücktreten und Ihr Geld zurückfordern.

Sie können es sich im Falle des Fernabsatzes - wie in Ihrem Fall - auch leichter machen und von Ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch machen. Wenn Sie Zweifel an dem Versender haben, ist es naheliegend den Rücktritt vom Vertrag zu erklären und unter Fristsetzung die Rückzahlung des Kaufpreises auf ein von Ihnen benanntes Konto zu verlangen.
Auch hier ist eine Frist von 10 Tagen angemessen.

Für die Versendung der Rücktrittserklärung gilt das Vorgesagte zum Postversand.

Sollte die Zahlung nicht fristgemäß eingehen, bietet sich die Einschaltung eines Rechtsanwaltes an. Da die Gegenseite sich mit Ablauf der gesetzten Frist in Verzug befindet, hat sie die Kosten des Anwaltes zu erstatten.

Sie können auch Strafanzeige wegen des Verdachtes des Betruges erstatten, aber das bringt Ihnen Ihr Geld nicht zurück.

Sie können auch selber einen Mahnbescheid erwirken, aber das ist nicht ratsam, wenn Sie keine Erfahrung mit derlei Angelegenheiten haben.



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