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Umgangsantrag stellen um Ferien mit eigenem Kind zu verbringen


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwältin Silke Helmling
Stand: 06.07.2011

Frage:

Kindsmutter hat die Personensorge/Gesundheitssorge für unseren Sohn (7 J.). Wir leben beide in selber Stadt und getrennt. Sohn ist alle 14 Tage am Wochenende (Fr. bis Mo.) bei mir. Meine genaue Daten- und Ortsangabe nur in Deutschland zum Zwecke der Urlaubsanfrage mit Sohn per SMS beizeiten an die Mutter und deren Lebensgefährten wurde genehmigt. Durch mehrere Verlegungen von Arztterminen (keine Notarzttermine) usw. in meinen Urlaub ist dadurch schon eine Woche kaputt und es wird so geschickt verhindert, dass ich die Stadt verlassen kann. Ich will zur väterlichen Familie fahren. Von normaler Information an die Mutter abgesehen, muss ich auf „Schritt undTritt“ mitteilen, wann ich mich wo mit Sohn befinde? Kann die Mutter die Fahrt verweigern? Sohn ist im Anschluss bei seiner Mutter, Restferienzeit.


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Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

Neben dem 14-tägigen Wochenendumgang haben Sie natürlich das Recht, mit Ihrem Sohn auch einen Teil der Ferien zu verbringen. Wie oft und wie lang ist im Gesetz nicht geregelt. Normalerweise einigen sich die Eltern insoweit untereinander.

Wenn dies nicht möglich ist oder nicht gelingt, hat jeder Elternteil die Möglichkeit, einen Umgangsantrag bei Gericht zu stellen und den Umgang, auch die Ferienregelung, mit Hilfe eines Richter zu regeln.

Die vor dem Richter getroffenen Umgangsregelung, die protokolliert wird, ist dann für beide Elternteile verbindlich. Hält sich ein Elternteil nicht daran, kann die vor Gericht getroffene Umgangsvereinbarung notfalls auch mit Zwang durchgesetzt werden, zB durch die Verhängung eines Zwangsgeldes, das ein Elternteil beantragen kann, wenn sich der andere nicht an eine gerichtlich vereinbarte Umgangs- oder Ferienregelung hält.

Leider kommt es oft vor, dass ein Elternteil – meist die Mutter – mit Arztterminen den Ferienaufenthalt des Kindes beim Vater zu verhindern versucht.
Sofern die Arzttermine nicht durch eine akute Erkrankung oder einen Notfall unumgänglich sind, ist die Mutter nicht berechtigt, auf diese Art und Weise den Ferienaufenthalt des Kindes beim Vater zu verhindern.

Ich empfehle Ihnen, bei der nächsten Absage des vereinbarten Ferienumganges von der Mutter die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung zu verlangen, dass der Junge an einer Erkrankung leidet, die einen Aufenthalt bei Ihnen bzw. Ihren Eltern nicht zulassen.
Bei regelmäßigen Absagen zuvor vereinbarter Ferienaufenthalte haben Sie das Recht, eine solche ärztliche Bescheinigung von der Mutter zu verlangen.

Grundsätzlich kann die Mutter Ihnen nicht verbieten, mit dem Sohn Ihre Eltern zu besuchen, denn das Kind hat auch ein Recht auf Umgang mit seinen Grosseltern und umgekehrt.

Sie sind auch nicht verpflichtet, während des Ferienaufenthaltes der Mutter auf Schritt und Tritt mitzuteilen, wo Sie sich mit dem Sohn gerade befinden. Es genügt insoweit eine generelle vorherige Information, wo Sie die Ferien mit Ihrem Sohn verbringen wollen.

Bei etwaigen Auslandsaufenthalten sollten Sie die Mutter zuvor informieren.
Soweit es um einen bloßen Besuch bei Ihren in der Nähe wohnenden Eltern handelt, ist dies nicht notwendig.

Falls die Mutter Ihres Sohnes Ferienaufenthalte bei Ihnen weiter mit „vorgeschobenen “ Arztterminen zu verhindern sucht, empfehle ich Ihnen, mit Hilfe eines Anwaltes bei Gericht einen Umgangsantrag einzureichen, der auch die Ferienaufenthalte umfasst. Bei Nichteinhaltung einer mit Hilfe des Gerichtes getroffenen Vereinbarung durch die Mutter haben Sie dann die Möglichkeit, die Verhängung eines Zwangsgeldes zu beantragen.



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