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Führerschein wiedererlangen nach Führerschein Entzug


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Uwe Peters
Stand: 08.05.2011

Frage:

vor 4 jahren habe ich mein führerschein verloren hatte 1 mal 0,54 promile hatte hin dann abgegebn und wieder erlangt. Nach kurzer zeit 4 monate hatten sie mich nochmal erwischt war auch nicht viel habe es aber unterschätzt 0,6 promile.
Ich hatte mich leider auch unabsichtlich bei dem strafzettel verlesen und dachte das ich wieder 3 monate zeit habe den schein abzugeben wo mich dann der polizist der mich mich davor auch wegen den 0,6 promile aufgehalten hatte angehalten hat, und mir erklört das ich ohne fahrerlaubnis fahren würde und sie sofort abgeben hatte müssen.
die strafe war ziemlich hoch und 3 monate fahrverbot. zu dem zeitpunkt hatte ich bei verschiedenen Zeitarbeits Firmen gearbeitet die teilweise kein geld oder nur sehr wenig gezahlt hatte worauf ich nicht sofort alles bezahlen konnte. AUch muste ich öfters umziehe um die miete runter zu bekommen das ich noch Geld zum leben hatte bei den Umzügen ist damals der Fühererschein verloren gegangen woruf ich dann mich erkundigt hatte wie ich den ab geben konnte obwohl er nicht mehr da ist was auch sehr teuer war zu diesem zeitpunkt
konnte ich mir das nicht leiten , es haben sich dann Schulden angesammelt die ich mitlerweile fast abgezahlt habe.
seid 2,5 jahren habe ich ein Firma gefunden wo ich keinen Führerschein brauchte nun hat die Firma dicht gemacht.
In der neuen firma bräuchte ich aber wieder einen Führerschein, sonst schauts schwarz für mich aus da ich auf montage bin und jetzt jeder ein team leiten muss von unserem alten team.
nun mein frage was muss ich machen unter den Umständen und wenn ja in etwa wievviel könnte es mich kostet und bekommt mann den alte führerschein mit 7,5t und anhänger wieder

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Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

Frage 1.: Was muss ich machen unter den Umständen und wenn ja in etwa wie viel könnte es mich kosten?
Frage 2.: Bekommt man den alten Führerschein mit 7,5t und Anhänger wieder?

Zwar teilen Sie es nicht genau mit, ich vermute jedoch, dass Ihnen die alte Fahrerlaubnis entzogen wurde. Dies ist etwas anderes als ein Fahrverbot. Beim Fahrverbot erhalten Sie den alten Führerschein zurück. Er wird sozusagen während des ein bis dreimonatigen Fahrverbotes lediglich in amtliche Verwahrung gegeben. Beim Entzug wird die alte Fahrerlaubnis vernichtet und Sie müssen einen neuen zu den geltenden Bedingungen erwerben. Sie hatten vermutlich seinerzeit den alten Führerschein der Klasse drei mit Anhänger und bis 7,5 Tonnen zul. Gesamtgewicht. Diesen gibt es heute nicht mehr. Sie könnten die Klasse B (= PKW bis 3,5 Tonnen) beantragen bzw. BE mit Anhänger oder die Klasse C für LKW bzw. CE für LKW mit Anhänger. Nach altem Recht hätten Sie bei mehr als zwei Jahren ohne Fahrpraxis erneut zur Fahrschule gemusst und vergleichbar einem Anfänger die theoretische und praktische Prüfung machen müssen. Nunmehr ist diese Regelung weggefallen. Die Klasse B für PKW würden Sie nach Antragstellung vermutlich relativ schnell und ohne Prüfungen oder MPU erhalten. Die Klasse C würden Sie ohne Fahrschule wohl nicht erhalten. Bei der Entscheidung steht der Fahrerlaubnisbehörde ein Ermessen zu, so dass sie nicht vorhersehbar ist. Sie sollten einen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen. Ggf. wäre Klasse CE zu beantragen, sofern Sie beruflich Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht fahren müssen. Dann allerdings wird Fahrschule mit theoretischer und praktischer Prüfung unumgänglich sein. Die Kosten können von mir nicht abgeschätzt werden, da nicht feststeht, welche Fahrerlaubnis Sie beantragen und welche Ausbildung noch erforderlich ist. Da Sie wohl keine MPU (sog. Idiotentest) machen müssen, fällt bei der Klasse B für PKW nur die übliche Antragsgebühr von etwa 50,00 EUR an. Inwiefern Sie noch einen Sehtest und erste Hilfe Kurs absolvieren müssen, vermag ich nicht zu beurteilen. Auch diese Kosten sind jedoch gering. Für die Fahrerlaubnis der Klasse C dürften die Kosten der Fahrschule deutlich höher liegen.



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