×
Direkte Hilfe vom Anwalt
App downloaden
Kostenlose Beratung erhalten
Zur App
Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Möglichst günstige Gestaltung eines Aufhebungsvertrages


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwältin Andrea Fey
Stand: 04.08.2010

Frage:

Ich werde am 10.01.2011 60 Jahre alt, habe 50% Schwerbehinderung und möchte aus gesundheitlichen Gründen mein Arbeitsleben beenden. Ich kann ab 01.02.2011 mit 10,8% Abzug in Rente gehen. Darum möchte ich zum 31.01.2011 mit meinem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag schließen. Nun meine Frage: was muss ich dabei beachten und ist es richtig, dass ich bei Aufhebung zum 31.12.2010 mehr Abzüge von der Abfindung habe als wenn ich die Aufhebung am 31.01.2011 mache?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-12
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

gerne nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit einer möglichst günstigen Gestaltung eines Aufhebungsvertrages Stellung:

Dabei möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass die zeitliche Komponente in Ihrem Fall eine wesentliche sein würde.

Falls nämlich die Abfindung im selben Jahr ausgezahlt würde wie Ihr Gehalt, unterliegt sie einer besonders hohen Progression, da sie quasi auf den Gehaltsbetrag hinzugerechnet wird und sodann mittels sog. Fünftelregelung begünstigt besteuert wird, dies allerdings von einem hohen Prozentsatz aus.

Falls die Abfindung demgegenüber im Folgejahr ausgezahlt wird, also bspw. zum 31.01.2011, ist Ihr Gesamteinkommen wesentlich geringer und damit auch die Steuer auf die Abfindung.

Da Sie für eine Abfindungsauszahlung zum 31.01.2011 gute Gründe anführen können, insbesondere, dass Sie ab dem 01.02.2011 mit 10,8%Abzug in Rente gehen können, bietet sich ein Aufhebungsvertrag zum 31.01.2011 mit Fälligkeitstermin der Abfindungszahlung auf den 31.01.2011 an.

Zu beachten wäre hierbei weiter, dass Sie Ihren Arbeitgeber darauf hinweisen sollten, dass Sie die Besteuerung der Abfindung gem. der sog. Fünftelregelung wünschen. Hierbei handelt es sich um eine begünstigte Besteuerung statt der regulären Tarif-Besteuerung. In letzterem Fall bekämen Sie nämlich zunächst weniger ausgezahlt und müssten vom Finanzamt das überzahlte Geld am Jahresende per Steuererklärung zurückverlangen.

Es empfiehlt sich daher eine Abfindungsauszahlung und Aufhebungsvertrag zum 31.01.2011 mit Besteuerung gem. Fünftelregelung.



Rechtsbeiträge über Arbeitsrecht
Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Behindertengesetz

Arbeitsrecht - Arbeitsgeber verweigert Sonderurlaubstage für Schwerbehinderte | Stand: 29.08.2016

FRAGE: meine Eltern sind seit über 25 Jahren angestellt als Zahntechniker beim gleichen Arbeitgeber. Beide sind schwerbeschädigt. Nun habe ich von beiden erfahren, dass der Arbeitgeber Ihnen die fün...

ANTWORT: Schwerbehinderte haben einen Anspruch auf 5 zusätzliche Urlaubstage, wenn bei ihnen ein Grad der Behinderung von mindestens 50 festgesetzt worden ist.Hinsichtlich dieses Urlaubes gelten weitgehen ...weiter lesen

Gesamtheit der Behinderung - 50% erreichen? | Stand: 06.01.2012

FRAGE: War 11 Wochen in einer Tagesklinik für Psychiatrie Dort habe ich folgende Diagnose erhalten: Mittelgradige ausgeprägte chronofizierte Depression mit neurotischen und reaktiven Anteilen.Außerde...

ANTWORT: Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen, möchte ich Ihnen raten, wenn Sie Anhaltspunkte dafür haben sollten, dass der GdB zu gering berechnet ist, Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen (innerhal ...weiter lesen

Gehören Leistungen aus Gründen der Invalidität zum Zugewinnausgleich? | Stand: 06.07.2010

FRAGE: Aufgrund eines schweren Motorradunfalles ins 2003 und den daraus resultierenden Folgen habe ich von meiner Versicherung für meine vorhandene Invalidität erheblich Versicherungsleistungen erhalten.Nachde...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,leider ist es bisher so, daß der Bundesgerichtshof Schmerzensgelder und Ausgleichsleistungen wegen der Invalidität in den Zugewinnausgleich mit einbezieht. Diese Auffassun ...weiter lesen


E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-12
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.937 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 19.07.2017
TOLL ERKÄRT SO DAS MAN ES VERSTANDEN HAT. SEHR HIFREICH. WÜRDE MICH ZU JEDER ZEIT WIEDER AN SIE WENDEN.

   | Stand: 18.07.2017
kurz, knapp, aber sehr verständlich

   | Stand: 17.07.2017
Danke, RA Uwe Piper, für die tolle Beratung!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-12
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht | Allgemeine Rechtsfragen | Arbeitsrecht | Sozialrecht | Arbeitgeber | Arbeitsgericht | Behindertenrecht | Behindertenstatus | Behindertenversorgung | Blindengeld | Grad der Behinderung | Invalidität | Schwerbehinderter | Schwerbehinderung | Antrag auf Behinderung | Schwerbehindertenparkausweis

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-12
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen