Rechtsberatung Hotline
zur Startseite zum ImpressumKontaktzum Pressebereich Stellenangebote
für Anwälte für Mitglieder für Vereine Datenschutzerklärung zu den FAQs
Newsletter bestellen           
Anwaltshotline: Sofort telefonische Rechtsberatung E-Mail-Beratung: Rechtsberatung E-Mail Vertragscenter: Download von Verträgen, Musterschreiben und Leitfäden Anwaltssuche: Bundesweite Suche nach Rechtsanwälten und Kanzleien
Alle Rechtsgebiete  |   Anrufen ohne 0900-Nr.  |   Neu: Recht auf Ihrer Website Folgt uns bei       1109 Fans  und informiert euch täglich!

Welche Strafen drohen bei Schwarzarbeit?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Uwe Peters
Stand: 05.07.2010
Frage:

Ich bin seit 18 Monaten als Hausmeister für 350 € monatlich beschäftigt, schwarz, bei meinem Vermieter, habe den Vermieter gebeten mich auf 400€ Basis einzustellen, verweigert, keine Antwort. Bin dabei zu überlegen, ob ich mich selbst anzeige und dann mit der Staatsanwaltschaft zusammen arbeite um meine Einstellung zu erzwingen damit ich die eventuelle Geldbuße, Steuernachzahlung, Sozialabgaben etc. abbezahlen kann und der Arbeitgeber zur Rechenschaft gezogen wird. Was könnte (wird) mir blühen?
Lohnt sich der Aufwand?

Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

Fragestellung: Strafbarkeit von Schwarzarbeit

Nach der gesetzlichen Definition in § 1 SchwarzArbG liegt Schwarzarbeit vor bei der Verletzung von steuerlichen, sozial- und gewerberechtlichen Meldepflichten.
Schwarzarbeit leistet nach § 1 Abs. 2 SchwarzArbG, wer Dienst- oder Werkleistungen erbringt oder ausführen lässt und dabei als Arbeitgeber, Unternehmer oder versicherungspflichtiger Selbstständiger seine sich auf Grund der Dienst- oder Werkleistungen ergebenden sozialversicherungsrechtlichen Melde-, Beitrags- oder Aufzeichnungspflichten nicht erfüllt, als Steuerpflichtiger seine sich auf Grund der Dienst- oder Werkleistungen ergebenden steuerlichen Pflichten nicht erfüllt,
als Empfänger von Sozialleistungen seine sich auf Grund der Dienst- oder Werkleistungen ergebenden Mitteilungspflichten gegenüber dem Sozialleistungsträger nicht erfüllt, als Erbringer von Dienst- oder Werkleistungen seiner sich daraus ergebenden Verpflichtung zur Anzeige vom Beginn des selbstständigen Betriebes eines stehenden Gewerbes (§ 14 der Gewerbeordnung) nicht nachgekommen ist oder die erforderliche Reisegewerbekarte (§ 55 der Gewerbeordnung) nicht erworben hat, als Erbringer von Dienst- oder Werkleistungen ein zulassungspflichtiges Handwerk als stehendes Gewerbe selbstständig betreibt, ohne in der Handwerksrolle eingetragen zu sein (§ 1 der Handwerksordnung). Da Sie Ihr Arbeitgeber entgegen dieser Pflichten nicht ordnungsgemäß angemeldet hat und offensichtlich keinerlei Sozialabgaben für Sie abführt, liegt ein Verstoß gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit demnach vor.

Gemeinhin stehen als Täter die Arbeitgeber im Visier der Zollfahndung, die für die Verfolgung zuständig ist. Der Arbeitnehmer macht sich nur ausnahmsweise strafbar, wenn er z.B. seine Arbeitspapiere nicht abgibt und an der Schwarzarbeit aktiv mitwirkt. In Betracht kommt auch eine Beihilfe zur Steuerhinterziehung, die der Arbeitgeber zumeist ebenfalls begeht. In den meisten Fällen weiß der Arbeitnehmer aber nicht einmal, dass der Arbeitgeber ihn nicht ordnungsgemäß angemeldet hat. Sofern Sie Ihre Arbeitspapiere bei Aufnahme der Tätigkeit ordnungsgemäß angegeben haben, dürften Sie selbst sich nicht strafbar gemacht haben. Sie sollten deshalb Ihren Verdacht zur Meldung bei der Polizei oder beim Zoll bringen.

    RSS-JuraFeed


Rechtsbeiträge kostenlos abonnieren RSS-JuraFeed

Interessante Beiträge zu Beamtenrecht

Ärmere Kinder müssen die Schularbeiten am Esstisch machen
Steuern hinterzogen - Jagdschein entzogen

Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Beamtenrecht

Übernahme der Krankenkassenbeiträge von Beihilfeamt?
Partner ist freier Autor - Mitversicherung bei privatee Krankenkasse sinnvoll?
Individueller Ehevertrag - für beide Seiten fair
Beihilfe zu einer Straftat
Wie lange besteht ein Zeugnisverweigerungsrecht?
Beihilfefähigkeit einer hyperbaren Sauerstofftherapie
SEHR GUT (4.5/5)

4.5 Sternenbewertungen

15.412 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !
| Stand: 20.10.2014
Frau Langlott hat mich bei Problemen mit einer WEG sehr gut beraten und mir - vor allem verständig - die Möglichkeiten inkl. ihrer Risiken aufgezeigt. Letztendlich hat sie mich auf den Kern der Sache zurückgebracht, so dass ich jetzt genau weiß, was ich tun muss. Vielen Dank !!!

| Stand: 20.10.2014
Danke!

| Stand: 20.10.2014
Die Beratung von Frau R.A. Grass war sehr gut ,mein Problem wurde einwandfrei gelöst. Mfg.

Rufen Sie an:
zum Thema Beamtenrecht
0900-1 875 000-505
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
 
Vorteile der telefonischen Rechtsberatung
next prev
Verwandte Themen:

Rechtsanwalt für Beamtenrecht | Erbrecht | Strafrecht | Rentenrecht | Amtsträger | Beamtenanwärter | Beamtenstatus | Besoldungsgruppe | Bezüge | Dienstrecht | Dienstvergehen | Disziplinargesetz | Disziplinarordnung | Elternzeitverordnung | Kostendämpfungspauschale | Laufbahn

Alle Rechtsgebiete
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

Recht auf Ihrer Website Homepage Tools | NEU für Webmaster

Machen Sie ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...mehr

Erfolgsaussichten Check
| Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...mehr

Jura Ticker
| Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website

Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns täglich mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline

Jura-Ticker für Ihre Seite?
Einfach hier klicken.

Weitere Projekte der Deutschen Anwaltshotline: Anwaltsverzeichnis | Deutsches Rechtsforum