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Kreditkartenbetrug - Wird die Ehefrau auch beschuldigt?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Uwe Peters
Stand: 03.07.2010

Frage:

Meine Frau ist seit Februar wegen Betrugs vorbestraft und hat seit dem auch versucht, ihre Schulden zu bezahlen. Meine Frage jetzt: ich habe Scheckkartenbetrug in mehreren Fällen von ca. 500 Euro gemacht, bin nicht vorbestraft. Allerdings bekamen ich und meine Frau eine Vorladung zur Polizei. Meine Frage: kann meiner Frau was passieren, denn sie wusste nichts davon. Sie dachte, das alles bezahlt wird, weil sie lebt von mir und ihr Name taucht nicht auf und die Karte läuft auf meinen Namen.

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Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,

leider haben Sie mir die angeforderten Unterlagen nicht übermittelt. Mir ging es an sich nur darum zu erfahren, ob Ihre Frau als Beschuldigte oder als Zeugin vernommen werden soll. Dies ergibt sich aus Ihrer Einladung bzw. dem Anhörungsbogen. Soll sie als Zeugin vernommen werden, hat sie nichts zu befürchten. Sie hätte als Ihre Ehefrau sogar ein Zeugnisverweigerungsrecht. Sollen Sie beide jedoch als Beschuldigte vernommen werden, so können Sie entweder beide oder auch vereinzelt von Ihrem Aussageverweigerungsrecht gem. § 163 a StPO Gebrauch machen. Ich vermute, dass sich die Staatsanwaltschaft Klarheit darüber verschaffen möchte, ob Ihre Frau rückfällig geworden ist oder sonst wie an Ihrem Scheckkartenbetrug beteiligt sein könnte.

Sofern Sie eine Aussage machen, was ich Herrn J. durchaus empfehlen würde, so könnte dabei Frau J. zugleich entlastet werden. Es wäre also durchaus zu überlegen, dass Herr J. zunächst aussagt und Frau J. nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt. So könnte gewährleistet werden, dass Sie keine widersprüchlichen Angaben machen.



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Ich bin sehr zufrieden mit den Antworten . Ich kann diese hotline nur weiterempfählen.

   | Stand: 24.03.2017
Guten Tag, ich hatte mit RAin Kogan ein telefonat. Sie hat mir bestens weiter geholfen. Solche Informationen sind Gold wert...

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